Polizei-Berichte für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 19.04.2017

Nach versuchtem Tötungsdelikt in Mömlingen – 47-jähriger Tatverdächtiger tot aufgefunden – Widerruf der Fahndungsmaßnahmen

Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 19.04.2017

MÖMLINGEN, LKR. MILTENBERG. Nachdem am Karfreitag eine 43-Jährige Frau im Streit von ihrem 47-jährigen Ehemann schwer verletzt worden war, wurde dieser im Raum Hessen tot aufgefunden.

Nach nunmehr vorliegenden Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass der beschuldigte Ehemann bereits in der Nacht zum Ostersamstag bei Darmstadt von einem Regionalzug erfasst worden und ums Leben gekommen ist. Kurz vor dem Darmstädter Bahnhof war eine zunächst unbekannte männliche Person in der Nacht zum Ostersamstag in den Gleisen tot aufgefunden worden, die bei der am heutigen Dienstag durchgeführten Obduktion eindeutig als der Beschuldigte identifiziert werden konnte.

Die Fahndungsmaßnahmen werden damit aufgehoben. Die Medien werden darauf hingewiesen, dass die zur Öffentlichkeitsfahndung überlassenen Lichtbilder des Beschuldigten nicht mehr verwendet werden dürfen.

Die Hintergründe der Tat und Umstände des Todes des Beschuldigten sind noch Gegenstand der Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft.

Aprilwetter fordert Tribut auf A 3 – Drei Unfälle Nähe Biebelrieder Kreuz – Zwei Autos schrottreif

MAINSTOCKHEIM, BIEBELRIED, LKR. KITZINGEN. Am Dienstagmorgen sind gleich drei Autofahrer auf der A 3 nahe des Biebelrieder Kreuzes in Richtung Frankfurt ohne fremde Beteiligung in die Leitplanken geprallt. Bei den schlechten Witterungsverhältnissen, die das Aprilwetter mit sich brachte, hatten die Verkehrsteilnehmer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren. Zwei Pkw wurden dabei total beschädigt. Verletzte gab es zum Glück nicht. Die Gesamtschäden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 60.000 Euro.

Unfall
Foto: Polizei

Als erstes kam gegen 05:30 Uhr auf der regennassen Fahrbahn ein 34-jähriger Mann aus Oberbayern mit seinem Skoda ins Schleudern und touchierte die Außenleitplanke mehrfach. Auf dem Seitenstreifen hielt er an und wartete auf die Beamten der Autobahnpolizei. Auf die Fahrbahn geflogene Fahrzeugteile konnten schnell beseitigt werden. Am Wagen entstand verhältnismäßig geringer Sachschaden.

Kurz nachdem die Unfallstelle geräumt war, krachte es gegen 06:30 Uhr auf Höhe der Anschlussstelle Rottendorf erneut. Ein 40 Jahre alter Audi-Fahrer war auf dem linken der drei Fahrstreifen etwas zu schnell unterwegs gewesen und hatte sich mit seinem Fahrzeug mehrfach gedreht. Dabei prallte sein A 4 heftig gegen die Außenleitplanke und die Betongleitwand am Mittelstreifen. Mit Totalschaden kam der Wagen auf dem mittleren und dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Der Autofahrer aus der Oberpfalz kam mit dem Schrecken davon.

Ähnlich erging es dem 34-jährigen Fahrer eines VW-Golfs, ebenfalls aus der Oberpfalz, nur wenige Minuten später an fast derselben Stelle. Sein mit Sommerreifen bestückter Kombi geriet auf dem dünnen Schneematsch ins Schleudern. Nach der Kollision mit der Außenleitplanke war der Pkw nur noch schrottreif und musste abgeschleppt werden.

Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet. Ein Stau in Richtung Frankfurt war die Folge.

PP Unterfranken

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*