Polizei News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 12.05.2016

Schwerer Verkehrsunfall auf der A7 – Lkw-Insasse verstorben – Aufwändige Bergungsarbeiten

HAUSEN BEI WÜRZBURG, LKR. WÜRZBURG. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 7 ist am Donnerstagnachmittag ein Lkw-Insasse verstorben. Zwei weitere Beteiligte kamen mit Verletzungen in Krankenhäuser. Insbesondere aufgrund eines beteiligten Tiertransporters sind aufwändige Bergungsmaßnahmen im Gange. In Richtung Kassel ist die Autobahn komplett gesperrt.

Kurz nach 15.00 Uhr hat sich der Verkehrsunfall auf Höhe der Rastanlage Riedener Wald ereignet. Dem Sachstand nach fuhr ein mit 86 lebenden Schweinen beladener Lastzug auf der rechten Fahrspur mit großer Wucht auf einen verkehrsbedingt abbremsenden Autotransporter auf. Der auffahrende Lkw geriet daraufhin ins Schleudern, kippte um und kam quer zur Fahrbahn zum Liegen. Während des Schleudervorgangs wurde auch ein Kleintransporter in den Verkehrsunfall verwickelt.
Ein Pkw wurde offenbar durch Trümmerteile beschädigt.

Der Beifahrer im Tiertransporter wurde so schwer verletzt, dass für ihn jede Hilfe zu spät kam. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der 55-Jährige am Steuer und der ein Jahr jüngere Lenker des Autotransporters wurden mittelschwer verletzt. Beide kamen nach einer Erstversorgung mit Rettungswagen in Krankenhäuser.

Die Aufnahme des Verkehrsunfalls erfolgt durch die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck. Außerdem befinden sich die Autobahnmeisterei sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Arnstein, Bergtheim, Rimpar, Hausen und Erbshausen im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt, einem Rettungshubschrauber und Rettungswagen vor Ort. Auch das Veterinäramt wurde eingeschaltet. Zur Klärung des exakten Unfallhergangs kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg auch ein Sachverständiger zur Unfallstelle.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der aufwendigen Aufräum- und Bergungsmaßnahmen bleibt die Autobahn in Richtung Kassel komplett gesperrt. Die Sperrung wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen (Stand 17.15 Uhr). Der Verkehr wird durch die Einsatzkräfte an der Anschlussstelle Gramschatz von der Autobahn abgeleitet.

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Nach Sicherstellung von Kokain und einer Gaspistole – Anordnung der Untersuchungshaft gegen einen 27-Jährigen

HAUSEN BEI WÜRZBURG, LKR. WÜRZBURG. Nach der Sicherstellung von Kokain und einer Gas-Pistole am 08.05.2016 auf der A7, dauern die Ermittlungen an. Zwischenzeitlich ordnete der Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg die Untersuchungshaft an.

Wie bereits vom Polizeipräsidium Unterfranken am 09.05.2016 berichtet, stellten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle Betäubungsmittel und eine geladene Gaspistole sicher. Der Beifahrer, gegen den sich der Tatvorwurf richtet, wurde vorläufig festgenommen und verbrachte die Nacht bis zur Vorführung in einem Haftraum. Der Ermittlungsrichter ordnete am Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge die Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten an. Die weiteren Ermittlungen werden unter Leitung der Staatsanwaltschaft Würzburg von der Kriminalpolizei Würzburg geführt.

40-jähriger Frank Krines vermisst – Polizei bittet um Mithilfe

SAND AM MAIN, OT WÖRTH, LKR. HAßBERGE. Seit Mittwochabend wird der 40-jährige Frank Krines vermisst. Die Polizei hofft jetzt mit der Veröffentlichung von einem Foto und der Beschreibung des Mannes auf Hinweise aus der Bevölkerung.

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Vermisster
Foto: Privat

Herr Krines verließ am Mittwoch, gegen 20:00 Uhr, sein Elternhaus in Wörth und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Er ist auf Grund einer Erkrankung auf Medikamente angewiesen und könnte sich deshalb in einer hilflosen Lage befinden. Er wurde zuletzt durch einen Zeugen, gegen 22:00 Uhr, im Bereich des Altmains gesehen.

Am heutigen Donnerstagmorgen verständigten die besorgten Eltern den Polizeinotruf, woraufhin umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet worden sind und auch noch andauern.

Mit einem Foto des Vermissten und einer Beschreibung hofft die Polizei jetzt auf Hinweise aus der Bevölkerung, die für weitere Fahndungsansätze wichtig sein können.

Herr Krines kann wie folgt beschrieben werden:

  • 175 cm groß
  • 75 kg schwer
  • schulterlange, dunkelbraune Haare
  • Bekleidung unbekannt

Wer den Vermissten seit Mittwochabend gesehen hat oder Hinweise auf seinen aktuellen Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Haßfurt unter Tel. 09521/927-0 oder dem Polizeinotruf 110 in Verbindung zu setzen.

 

 

Vermisster 40-Jähriger tot am Altmain aufgefunden – Kripo ermittelt – Aktuell keine Hinweise auf Fremdeinwirkung

SAND AM MAIN, OT WÖRTH, LKR. HASSBERGE. Einsatzkräfte der Wasserwacht haben am späten Donnerstagnachmittag am Ufer des Altmains einen Leichnam aufgefunden. Inzwischen steht fest, dass es sich um den 40-Jährigen handelt, der seit Mittwochabend vermisst worden war.

 

Wie bereits berichtet, hatte der 40-Jährige am Mittwochabend sein Elternhaus in Wörth verlassen. Zuletzt war er gegen 22.00 Uhr von einem Zeugen im Bereich des Altmains gesehen worden. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vermisstenfalls hat die Polizeiinspektion Haßfurt umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet.

Am späten Donnerstagnachmittag hat eine Bootsbesatzung der Wasserwacht im Uferbereich des Altmains einen männlichen Leichnam aufgefunden. Der Mann wurde inzwischen zweifelsfrei als der vermisste 40-Jährige identifiziert.

Die Ermittlungen zur Todesursache werden von der Kriminalpolizei Schweinfurt geführt. Hinweise, dass eine Fremdeinwirkung im Zusammenhang mit dem Tod des Mannes steht, liegen derzeit nicht vor.

Aufsitzrasenmäher entwendet – Zeugenhinweise erbeten

STRAHLUNGEN, LKR. RHÖN-GRABFELD. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch entwendeten Unbekannte aus einer Gerätehalle des Sportvereins einen Aufsitzrasenmäher. Die Polizeiinspektion Neustadt an der Saale hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen und setzt auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Bislang unbekannte Täter verschafften sich im Zeitraum von Dienstag, 21:00 Uhr, bis Mittwoch, 11:30 Uhr, gewaltsam Zutritt zu der Gerätehalle in der Friditter Straße. Aus dieser entwendeten sie einen Aufsitzrasenmäher im Wert von mehreren tausend Euro. Für den Abtransport des Mähers muss auf Grund der Größe zumindest ein Kleintransporter zum Einsatz gekommen sein. Zudem wurde noch ein Satz Winterreifen, sowie eine Motorsense entwendet.

Am Dienstagabend fiel Zeugen im Bereich des Sportgeländes bereits ein, mit zwei männlichen Personen besetzter, dunkelblauer BMW auf.

Die Polizeiinspektion Neustadt an der Saale hofft bei ihren Ermittlungen nun auf Zeugenhinweise:

  • Wem ist im Bereich der Gerätehalle am Dienstagabend ein dunkelblauer BMW aufgefallen?
  • Wer hat im Bereich der Gerätehalle verdächtige Personen wahrgenommen?
  • Wer hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in der Friditter Straße einen verdächtigen Kleintransporter bemerkt?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Neustadt an der Saale, Tel. 09771/606-0, zu melden.

Im Bereich Main-Rhön sind innerhalb der letzten Monate immer wieder Aufsitzrasenmäher, teilweise auch aus unversperrten Gartenhäusern, entwendet worden.

Die Polizei Unterfranken bittet Sie daher:

  • Vergewissern Sie sich immer, dass Ihre Gartenhäuser bzw. Garagen versperrt sind
  • Achten Sie auf Fremde in Ihrer Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück
  • Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen immer die Polizei

Nach Beziehungstat – Ermittlungen wegen versuchten Totschlags – Tatverdächtiger festgenommen

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 12.05.2016

ASCHAFFENBURG. Nach einer mutmaßlichen Beziehungstat hat die Aschaffenburger Polizei am Mittwochabend einen 27-Jährigen festgenommen. Der Mann steht im dringenden Verdacht, seine Lebensgefährtin mit einem Messer verletzt zu haben. Die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags werden von der Kripo Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt.

Nach vorliegenden Erkenntnissen muss sich die Tat kurz vor 17.00 Uhr in der Nähe des Spielplatzes am Liebigplatz zugetragen haben. Offenbar kam es in diesem Bereich zu einem Aufeinandertreffen des 27-Jährigen und seiner zwei Jahre jüngeren Lebensgefährtin, die beide in Aschaffenburg wohnhaft sind. Aufgrund bestehender Beziehungsprobleme geriet das Paar in Streit. Dabei soll der Mann seiner Freundin mit einem Messer eine Stichverletzung im Brustbereich zugefügt haben.

Nach der Tat flüchtete der 27-Jährige zunächst mit seinem Fahrrad und ließ die Verletzte stark blutend am Tatort zurück. Zeugen trafen die Frau dort an und verständigten den Rettungsdienst. Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken erhielt über die Integrierte Leitstelle Kenntnis über den Vorfall. Die 25-Jährige kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus, welches sie nach aktuellen Erkenntnissen inzwischen wieder verlassen hat.

Wie sich herausstellte, war der 27-Jährige nach der Tat mit seinem Fahrrad offenbar in Richtung Kleinostheim geflüchtet. Dort nahm er Kontakt zu einem Verwandten auf, der telefonisch die Polizei verständigte. Im Bereich des Bahnhofs Kleinostheim ließ sich der Tatverdächtige im Anschluss widerstandslos festnehmen. Er wurde zur Dienststelle gebracht und musste die Nacht zum Donnerstag in einem Haftraum verbringen. Der Verbleib der Tatwaffe ist derzeit noch unklar. Eine Absuche in der näheren Tatortumgebung und dem mutmaßlichen Fluchtweg verlief bislang ergebnislos.

Inzwischen hat die Kriminalpolizei Aschaffenburg die weiteren Ermittlungen übernommen, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wird der Tatverdächtige noch im Laufe des Donnerstags der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht vorgeführt. Dann wird sich entscheiden, ob gegen den Mann Haftbefehl erlassen wird.

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Explosion von Schwarzpulver – 61-Jähriger erlitt lebensgefährliche Verbrennungen

BIEBELRIED, LKR. KITZINGEN. Zu einer Explosion mit einer lebensgefährlich verletzten Person ist es am Dienstagmittag gekommen. Der 61-Jährige wurde nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Nürnberg geflogen.

Zu der Explosion war es gegen 14:00 Uhr gekommen, als der 61-Jährige offenbar Pulverreste in seinem Garten ordnungsgemäß durch Verbrennen entsorgen wollte. Dabei kam es zu einer unkontrollierten Verbrennung mit einer Stichflamme, die zu schweren Verbrennungen führte. Der 61-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber, nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst, in eine Spezialklinik nach Nürnberg geflogen.

Der Verletzte verfügte über die notwendige Fachkunde im Umgang mit Schwarzpulver und ist im Besitz der erforderlichen Erlaubnis. Die weitere Sachbearbeitung wurde durch die Kriminalpolizei Würzburg übernommen.

PP Unterfranken