▷ Berlin muss schneller sein / Kommentar von Philipp Siebert


19.02.2020 – 20:29

BERLINER MORGENPOST

Berlin (ots)

Vor einem Jahr wurde es in Köpenick dunkel. Für rund 31 Stunden fiel der Strom aus. Laut Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) ein „echter Warnschuss“. Trotzdem hat der Katastrophenschutz immer noch überall Lücken. Es fehlen etwa mehr als 1000 Trinkwasserbrunnen, die die Berliner im Ernstfall versorgen würden. Technik und Strukturen sind in Teilen veraltet. Nach wie vor gilt das nicht mehr zeitgemäße Katastrophenschutzgesetz von 1999. Die überarbeitete Version, die die Bemühungen aller Akteure koordinieren soll, lässt seit mehr als einem Jahr auf sich warten. Geld für Leuchttürme – eine Art Einsatzzentrale und Anlaufpunkt für Bürger – soll erst ab 2021 fließen. Nach einem „echten Warnschuss“ hätte Geisel deutlich schneller handeln müssen.

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