▷ Brinkhaus: „Ein ‚Weiter so‘ kann es bei Tönnies nicht geben“


17.06.2020 – 18:16

Westfalen-Blatt

Bielefeld (ots)

Der Unions-Fraktionsvorsitzende Ralph Brinkhaus (CDU) kritisiert das
Verhalten des Fleischkonzerns Tönnies in der Corona-Krise. „Das
Hygienekonzept der Tönnies-Gruppe hat, so wie es aussieht, die
Ausbreitung des Corona-Virus nicht eindämmen können. Ich erwarte von den Eigentümern und dem Management der Tönnies-Gruppe, dass sie dafür die Verantwortung übernehmen“, sagte Brinkhaus dem Bielefelder
„Westfalen-Blatt“ (Donnerstagsausgabe). „Ich werde mich deswegen dafür einsetzen, dass die Ursachen für das Infektionsgeschehen vollständig aufgeklärt und transparent gemacht werden. Ein ‚Weiter so‘ mit dem Versprechen, ‚Wir werden in Zukunft alles besser machen‘, kann es bei Tönnies im Interesse der Beschäftigten, aber auch aller Menschen im Kreis Gütersloh nicht geben“, so Brinkhaus weiter. Der Tönnies-Konzern hat seinen Sitz in Bundestags-Wahlkreis des
Unions-Fraktionsvorsitzenden. Brinkhaus: „Der Schutz der Gesundheit
der Bevölkerung sowie der Beschäftigten muss absolute Priorität
insbesondere vor wirtschaftlichen Interessen haben. Auch das Argument
einer etwaigen Gefahr für die Versorgungssicherheit rechtfertigt diese Gesundheitsgefährdung in keiner Weise“, sagte Brinkhaus dem Westfalen-Blatt weiter.

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