▷ Evonik-Chef gegen Recht auf Homeoffice und für Soli-Beibehaltung


11.07.2020 – 00:00

Rheinische Post

Düsseldorf (ots)

Evonik-Chef Christian Kullmann hält nichts vom Recht auf Homeoffice, das der Bundesarbeitsminister plant. „In der Verwaltung ist manches denkbar, eine Chemieanlage aber kann man nicht vom Wohnzimmer aus fahren. Ein Recht auf Homeoffice, wie es Hubertus Heil fordert, lehne ich ab“, sagte Kullmann der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag). „Das ist ein Angriff auf die Tarifautonomie, erstaunlich für einen Sozialdemokraten.“

Ebenso lehnt er die von SPD-Chefin Saskia Esken geforderte Vermögensabgabe zur Finanzierung der Rettungspolitik ab: „Eine solche Neidgebühr würde viele Mittelständler treffen, deren Vermögen vor allem in Maschinen und Anlagen steckt.“ Eine Beibehaltung des Soli würde er hingegen begrüßen: „Schon eher habe ich Verständnis für die Beibehaltung des Soli für die oberen zehn Prozent der Steuerzahler. Wir werden bald die Debatte bekommen, wer Rettungsschirme und Konjunkturprogramme bezahlt. Da wäre eine Verschiebung der Soli-Senkung für Topverdiener eine faire Maßnahme“, so Kullmann.

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Bildergalerie Altweiberfasching Kreuzwertheim , 16.02.2012

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