▷ Mitteldeutsche Zeitung zu den Brexit-Verhandlungen


02.06.2020 – 18:34

Mitteldeutsche Zeitung

Halle (ots)

Tatsächlich blockieren sich da aber zwei Denkschulen gegenseitig: Während die EU auf einem Handelsvertrag besteht, der in fast allen zentralen Politikbereichen jedes Details regelt, möchte London offenbar eher eine Art Generalvertrag, der vieles offenlässt. Jeder Versuch der Festland-Europäer, mehr zu vereinbaren, wird dann als Bevormundung abgetan. Das mag man verstehen oder nicht – Fakt ist jedoch, dass man keinen Schritt weiterkommt. Und woher so etwas wie eine Entwicklung in dieser Woche herrühren soll, bleibt nicht erkennbar. Dabei ist allein das Risiko, am Jahresende ohne Abkommen in einen No Deal zu rutschen, der einen andauernden Handelsstreit um jedes Detail nach sich zieht, der schiere Wahnsinn. Da schlägt man Türen doch nicht zu, sondern hält sie offen.

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