▷ Oberste deutsche Bildungspolitikerin: Eltern sollten Kindern mehr vorlesen


10.02.2020 – 01:00

Neue Osnabrücker Zeitung

Osnabrück (ots)

Oberste deutsche Bildungspolitikerin: Eltern sollten Kindern mehr vorlesen

Präsidentin der Kultusministerkonferenz: Lesen, Schreiben, Rechnen sind Grundstein für alles

Osnabrück. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) wünscht sich, dass sich Eltern stärker beim Lesenlernen ihrer Kinder einbringen. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD): „Ich würde mir zum Beispiel wünschen, dass zu Hause mehr geübt und mehr vorgelesen wird.“ Für die Probleme vieler Schüler beim Lesen gebe es jedoch keine pauschale Erklärung, mehrere Ursachen wirkten zusammen. Auch die größere Heterogenität in Schulklassen spiele eine Rolle.

Hubig erklärte: „Ich bin überzeugt davon, dass Lesen, Schreiben und Rechnen unbedingt umfassend in der Grundschule vermittelt werden müssen. Denn sie legen den Grundstein für alles Weitere.“ Das Thema werde in der KMK weiter diskutiert. „Wir diskutieren ja gerade, wie ein Rat oder eine wissenschaftliche Begleitinstitution für die KMK aussehen kann. Diese wissenschaftliche Expertise kann uns bei vielen Themen, wie beispielsweise der Sprachförderung, weiterbringen.“

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Präsidentin der Kultusministerkonferenz zu Streit um Sommerferientermine: „Keine überzeugenden Ausnahmegründe für Bayern und Baden-Württemberg“

Stefanie Hubig (SPD): Auch Söders Biorhythmus kein Grund

Osnabrück. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz hält die Ausnahmegründe von Bayern und Baden-Württemberg bei der bundesweiten Terminabsprache für die Sommerferien für nicht nachvollziehbar. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD), das bestehende rollierende System habe sich bewährt. „Und ich sehe keine überzeugenden Ausnahmegründe für Bayern und Baden-Württemberg, auch nicht Herrn Söders Biorhythmus. Wie dem auch sei: Ich bin überzeugt, dass wir am Ende eine Regelung finden werden, die auch funktionieren wird. Wir sind dabei, das zu diskutieren.“ Eine tragfähige Regelung müsse bis zum Jahr 2025 gefunden werden. „Aber ich glaube, dass wir in der KMK derzeit vor größeren Herausforderungen stehen als vor der Sommerferienregelung.“

Bayern und Baden-Württemberg bestehen auf Sonderregelungen bei den Terminen für die Sommerferien und wollen sich bislang keinem Kompromiss bei einer neuen Absprache der Termine mit den übrigen Bundesländern anschließen.

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