▷ Rupprecht: Grüner Wasserstoff ist Energiespeicher der Zukunft


10.06.2020 – 13:27

CDU/CSU – Bundestagsfraktion

Berlin (ots)

Bundesregierung legt mit Wasserstoffstrategie die Grundlage, um erneuerbare Energien zu jeder Zeit verfügbar zu machen

Das Bundeskabinett hat am heutigen Mittwoch die Nationale Wasserstoffstrategie beschlossen. Dazu erklärt der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht:

„Für Deutschland ist Wasserstoff eine Riesenchance. In Zukunft wird sich eine neue globale Energiewirtschaft entwickeln, bei der erneuerbare Energie durch Wasserstoff zu jeder Zeit verfügbar gemacht werden kann. Vergleichbar mit dem bisherigen Öl, wird wohl auch der Handel mit Wasserstoff ein geopolitischer Faktor werden. Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie legen wir den Grundstein, damit Deutschland entlang der gesamten Wertschöpfungskette zum Ausrüster dieser neuen Energiewelt werden kann.

Die Entwicklung grüner Wasserstofftechnologien ist ein Schwerpunkt der neuen Strategie. Wir brauchen diese Innovationen für mehr Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit von Energie. Unsere Forschung ist gut aufgestellt und führend, etwa bei Elektrolyse oder organischen Trägerstoffe für Wasserstofftransport. Das wollen wir nutzen und mit der Strategie den Transfer und die Anwendung von Wasserstoff-Know-how forcieren. Großes Potenzial zur CO2-Reduzierung liegt in Produktionsprozessen der Stahl- und Chemieindustrie, aber auch im Verkehrssektor. Dieses gilt es jetzt zügig zu heben, um den CO2-Fußabdruck unseres Industriestandortes erheblich zu reduzieren.

Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie wird eine zentrale Maßnahme des vom Koalitionsausschusses beschlossenen Zukunftspaketes umgesetzt. Grüner Wasserstoff ist eindeutig eine Schlüsseltechnologie, um die notwendigen Modernisierungen im Energiesektor zu beschleunigen, das Innovationspotential Deutschlands neu zu aktivieren und so mehr Schwung im internationalen Wettbewerb zu erreichen und die aktuelle Krise zu überwinden.“

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