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21.02.2020 – 19:04

Mitteldeutsche Zeitung

Halle (ots)

Das Problem? Der Australier ist für viele Beobachter alles andere als ein Sympathieträger. Meistens erscheint er selbstgerecht, unnahbar und arrogant. Aber die Entscheidung darf nicht davon geleitet sein, ob man Assange mag oder nicht. Hier geht es um weitaus mehr: die Pressefreiheit. Dieser Grundpfeiler einer funktionierenden Demokratie wird gerade in Ländern wie Großbritannien oder in den USA zunehmend angegriffen. Die Enthüllungen über die US-Einsätze in den Kriegen in Afghanistan und im Irak von Wikileaks haben Verfehlungen der Regierungen offengelegt, Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen. Dies sollte auch heute noch im Mittelpunkt der Diskussion stehen, nicht der Umgang mit oder gar die Auslieferung von dem Überbringer der schlechten Nachrichten.

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