Abrechnungen von Nebenkosten sind häufig falsch – Fiese Fallstricke – Von Matthias Bungeroth

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Neue Westfälische (Bielefeld):

Bielefeld (ots) – Wer einen Mietvertrag für ein Haus oder eine Wohnung unterschreibt, hat diesen Ausgabeposten oft nicht so intensiv im Blickpunkt, wie es erforderlich wäre. Denn nicht von ungefähr werden die Nebenkosten als zweite Miete bezeichnet. Zudem sind sie ein Dauerärgernis. Das haben die aktuellen Daten der Experten wieder einmal bewiesen. Dass bis zu 73 Prozent der Abrechnungen von Betriebskosten, wie sie im Mietvertrag offiziell genannt werden, falsch sind, grenzt nicht nur an einen Skandal, es ist einer. Denn dieser Umstand zeugt davon, dass das Prozedere, nach dem diese Kosten abgerechnet werden, viel zu kompliziert ist. Das macht es für die Mieter schwierig bis aussichtslos, die Plausibilität der Abrechnungen zu durchschauen, wenn sie nicht über einen der fiesen Fallstricke stolpern wollen, die das Vertrags- und Zahlenwerk enthält. Expertenrat ist in der Regel erforderlich. Besonders kritisch ist zu sehen, dass auch vielen Immobilienkonzernen immer wieder vorgeworfen wird, bis zu 50 Prozent fehlerhafte Abrechnungen zu erstellen. Auch wenn diese die Vorwürfe stets zurückweisen: Dieser Umstand wirft kein gutes Licht auf die Immobilienbranche.

 

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