Annäherung mit Nordkorea? In den Sand gesetzt – Kommentar von Thomas Fricker

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Badische Zeitung:

Freiburg (ots) – Für die Welt wäre ein Entspannungsprozess mit Nordkorea ein Segen gewesen. Daraus wird nun erst mal nichts – Trumps Angewohnheit wegen, seine Verhandlungspartner wie ein Bulldozer plattmachen zu wollen, wenn sie nicht nach seiner Pfeife tanzen. Vom Diktator in Pjöngjang verlangten die USA die völlige Vernichtung seines Atomwaffen-Arsenals. Kim war aber auf Sicht nur dazu bereit, den Nichteinsatz dieser Waffen zu garantieren. Anstatt dies zum Startpunkt direkter Gespräche zu nehmen, ließ Trump seinen Vize Mike Pence von der Leine. Der erinnerte Nordkorea markig ans Schicksal des früheren libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi, der sein Atomwaffenprogramm preisgegeben und trotzdem von einer Allianz unter Führung der USA gestürzt und von Rebellen getötet worden war. Schafft man so die Basis für Annäherung und Vertrauen? Das konnte sich wohl nur einbilden, wer im Weißen Haus wie Rumpelstilzchen herumtanzt.

 

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Bildergalerie Altweiberfasching Kreuzwertheim , 16.02.2012

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