AOK unterstützt Suchtbeauftragte im Main-Tauber-Kreis

Scheckübergabe zur Förderung der Kommunalen Suchtbeauftragten

„Suchterkrankungen betreffen nicht nur eine einzelne Person, sondern die ganze Gesellschaft. Deshalb freue ich mich sehr, dass uns die AOK bei der Bekämpfung dieses Problems unterstützt“, sagt Landrat Reinhard Frank. Anlass war die Überreichung eines Schecks in Höhe von 7.640 Euro durch den stellvertretenden Geschäftsführer der AOK Heilbronn-Franken, Jürgen Heckmann. Er betonte: „Wir unterstützen die vorbildliche Arbeit des Main-Tauber-Kreises in der Suchtprävention gern, denn uns verbindet eine gute Partnerschaft im Dienste der Menschen der Region.“

Ziel müsse es sein, den Konsum legaler und illegaler Drogen frühzeitig zu verhindern, sagte Jürgen Heckmann. „Die Aufklärung über die Gefahren des Suchtmittel- oder Drogenkonsums ist dafür unabdingbar. Und diese muss kontinuierlich erfolgen, nur dann können langfristig Erfolge erzielt werden.“ Suchtbekämpfung bedeute zugleich, ergänzte Landrat Reinhard Frank, erkrankten Personen einen Weg aus der Misere zu weisen. „In diesem ganzen Segment leistet unsere Kommunale Suchtbeauftragte Sigrid Mündlein eine verdienstvolle Arbeit.“

Die Aufgaben der Kommunalen Suchtbeauftragten Sigrid Mündlein sind vielfältig. Sie beobachtet die örtlichen Suchthilfe-Entwicklungen, initiiert und koordiniert verschiedenste Aktivitäten zur Suchtprävention und hilft bei Finanzierungsfragen. Dazu gehört unter anderem die Geschäftsführung des Kommunalen Suchthilfenetzwerkes und des Arbeitskreises Sucht- und Gewaltprävention, Sicherheit und Gesundheitsförderung im Main-Tauber-Kreis. Sigrid Mündlein initiiert und führt außerdem Projekte zur Suchtprävention an Schulen durch. Auch die Öffentlichkeitsarbeit, etwa Aufklärungs- und Informationsveranstaltungen für verschiedene Zielgruppen, und die Mitarbeit in Gremien auf Landkreisebene gehören dazu.

 

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