Auffahrunfall mit 2 LKWs und Transporter : Eine Person schwer verletzt – A3 für eine Stunde voll gesperrt

Auffahrunfall am Stauende zwischen zwei Lkw und einem Transporter – Eine Person schwer verletzt – A3 für eine Stunde voll gesperrt

STOCKSTADT, LKR. ASCHAFFENBURG. Bei einem Auffahrunfall wurden am Montagmorgen auf der A 3 bei Stockstadt drei Personen verletzt, eine davon schwer. Der 58-Jährige kam mit dem Hubschrauber in eine Frankfurter Klinik. Auf der Autobahn A3 kam es in Fahrtrichtung Frankfurt zu erheblichen Verkehrsbehinderugen.

 

Gegen 08.40 Uhr kam es auf der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt nach einem Unfall im angrenzenden hessischen Bereich zu einem Rückstau. Dieser reichte bis nach Bayern in den Bereich von Stockstadt zurück. Am Stauende verlangsamte der 63-jährige Fahrer eines Silozuges aus dem Kreis Mayen-Koblenz auf dem rechten Fahrstreifen. Die beiden nachfolgenden Fahrzeuge, ein rumänischer VW-Transporter mit Anhänger und ein Lkw aus dem Bereich Roth, fuhren mit Wucht auf. Dabei ist derzeit noch unklar, ob jedes der beiden Fahrzeuge selbst aufgefahren ist, oder ob der letzte Lkw den Kleintransporter mit Anhänger aufgeschoben hat.

Bei dem Unfall wurden die drei Insassen des Kleintransporters verletzt. Ersthelfer und Kräfte der Feuerwehr befreiten sie aus dem zertrümmerten Fahrzeug. Die beiden leicht verletzten Mitfahrer, 12 und 49 Jahre alt, wurden vom Rettungsdienst in ein naheliegendes Klinikum gebracht. Der 58-jährige Fahrer kam schwer verletzt per Hubschrauber in eine Frankfurter Klinik. Die beiden 63 und 62 Jahre alten Lkw-Fahrer blieben unverletzt.

Die Schadenshöhe beläuft sich auf etwa 35.000 Euro. Die beiden Lkw blieben noch soweit fahrtüchtig, dass sie die Fahrt notdürftig fortsetzen konnten. Der VW-Transporter und sein Anhänger erlitten Totalschaden und mussten abgeschleppt werden.

An der Unfallstelle war die A 3 zunächst für etwa eine Stunde voll gesperrt. Anschließend konnte der linke von drei Fahrstreifen und später auch der mittlere Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Der Rückstau betrug zeitweilig über zehn Kilometer. Die Reinigungsarbeiten auf dem gesperrten rechten Fahrstreifen dauerten bis in die Mittagsstunden an.

Die eingesetzten Kräfte der umliegenden Feuerwehren kümmerten sich u. a. um die Bergung und den Abtransport der Verletzen, sie sicherten die Unfallstelle ab, banden ausgelaufene Betriebsstoffe ab, säuberten die Fahrbahn und regelten den Verkehr.

Zeugen, die konkrete Angaben zum Unfallhergang machen können – insbesondere zu der Frage, wer auf wen aufgefahren ist – werden gebeten, sich bei der Autobahn

 

PP Unterfranken