Bayerische Polizei – Kokain aus dem Auto geworfen – 26-Jähriger in Untersuchungshaft


31.03.2020, PP Unterfranken


Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 31.03.2020

WÜRZBURG. Als Beamte der Verkehrspolizei am Samstagnachmittag einen BMW auf der A 3 einer Kontrolle unterziehen wollten, flogen plötzlich unbekannte Gegenstände aus dem Fahrerfenster. Da im Rahmen der Kontrolle im Fahrzeuginnenraum Kokain sichergestellt werden konnte suchte die Polizei auch nach den aus dem Fenster geworfenen Gegenständen und stellte so über 30 Gramm Kokain sicher.

Eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried hatte sich gegen 17:00 Uhr dazu entschieden den Fahrer und die Beifahrerin eines auf der A 3 in Richtung Nürnberg fahrenden BMW einer Kontrolle zu unterziehen. Noch auf der Autobahn öffnete der Fahrer plötzlich das Seitenfenster und warf mehrere Gegenstände mit anfänglich unbekannten Inhalt aus dem Fenster.

Bei der Kontrolle des 26-Jährigen und seiner vier Jahre älteren Beifahrerin stellten die Beamten im Innenraum des Fahrzeuges eine kleinere Menge Kokain und einen Elektroschocker sicher. Zusätzlich stellten sie fest, dass der Mann aus dem Landkreis Aschaffenburg über keine gültige Fahrerlaubnis verfügt.

Nachdem es sich bei den aus dem Fenster geworfenen Gegenständen ebenfalls um Kokain gehandelt hatte, und somit über 30 Gramm sichergestellt werden konnten, bedeutete dies für den 26-Jährigen die vorläufige Festnahme. Da er wohl bei der Fahrt auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg führte die Kripo, welche die weiteren Ermittlungen übernommen hat, den Tatverdächtigen am Sonntag dem Ermittlungsrichter vor. Dieser folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des unerlaubten bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmittel in nicht geringer Menge.

Im Anschluss kam der 26-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt, die Beifahrerin konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen werden.


 

 

 



Original Quelle Polizei Bayern

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