Bayerische Polizei – Kokain im Rucksack


29.06.2020, PP Unterfranken


Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 29.06.2020

HAUSEN, LKR. WÜRZBURG. Am Freitagvormittag entdeckten Fahnder der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried im Rahmen einer Kontrolle eine größere Menge Kokain. Ein 32-Jähriger wurde festgenommen und wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg der Ermittlungsrichterin vorgeführt. Der Mann sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Gegen 10:30 Uhr stoppten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried an der Tank- und Rastanlage Riedener Wald-West auf der A7 einen Pkw und unterzogen den Fahrer des Wagens einer Kontrolle. Im Rucksack des 32-Jährigen entdeckten die Polizisten ein Päckchen mit einem Kilogramm Kokain. Der Mann, der anfangs falsche Personalien angab, wurde vorläufig festgenommen und das Rauschgift, das einen Marktwert von rund 60.000 Euro hat, beschlagnahmt. Eine detaillierte Überprüfung seiner Person brachte zu Tage, dass gegen den aus Guinea stammenden Mann bereits eine Abschiebeverfügung der Hamburger Ausländerbehörde vorliegt. Im Rahmen einer Wohnungsdurchsuchung bei dem in Hamburg Lebenden wurde Bargeld im fünfstelligen Bereich aufgefunden und sichergestellt. Ob dieses Geld aus Rauschgiftgeschäften stammt ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der 32-Jährige am Samstag der Ermittlungsrichterin vorgeführt, die gegen den Mann die Untersuchungshaft wegen dringenden Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge anordnete. Er wurde im Anschluss einer Justizvollzugsanstalt überstellt.


 

 

 



Original Quelle Polizei Bayern

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