Bayerische Polizei – Nach versuchtem Totschlag in Ankereinrichtung


14.02.2020, PP Unterfranken


Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt vom 14.02.2020

GELDERSHEIM, LKR. SCHWEINFURT. Nach einer tätlichen Auseinandersetzung am 04. Februar konnte am Mittwochabend ein fünfter Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt dauern an.

Wie bereits berichtet, ist es in einem Gebäude der Ankereinrichtung am späten Abend des 04. Februar, gegen 21:15 Uhr, zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen, bei welcher ein 20-jähriger algerischer Staatsangehöriger im Gesicht verletzt worden ist. Die Tätergruppe entfernte sich noch vor Eintreffen des Sicherheitsdienstes und konnte zunächst unerkannt entkommen.

In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt konnten im Laufe des Folgetages insgesamt vier Tatverdächtige, alle somalische Staatsangehörige, im Alter von 18 bis 33 Jahren, identifiziert werden. Die Männer konnten vorläufig festgenommen werden und befinden sich seit dem 06. Februar in Untersuchungshaft.

Nach einem weiteren, fünften Tatverdächtigen, der seit der Tat flüchtig war, wurde durch die Kriminalpolizei Schweinfurt intensiv gefahndet. Der 20-jährige somalische Staatsangehörige konnte am Mittwoch in der Ankereinrichtung vorläufig festgenommen werden.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde der 20-Jährige am Mittwoch dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt. Auf Grund des dringenden Tatverdachts der gefährlichen Körperverletzung ordnete der Richter die Untersuchungshaft gegen den Mann an. Er sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt.




 

 

 



Original Quelle Polizei Bayern

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