Berliner Bürgermeisterin Ramona Pop fordert Komplettumzug von Bonn nach Berlin

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Der Tagesspiegel

Berlin (ots)

Berlin – Berlins Wirtschaftssenatorin und Bürgermeisterin Ramona Pop fordert die Verlagerung sämtlicher Regierungsbeschäftigte von Bonn nach Berlin. „Es ist an der Zeit, das Bonn-Berlin-Gesetz zu überdenken. Die Bundesministerien sollten perspektivisch vollständig nach Berlin verlagert werden“, schreibt die Grünen-Politikerin in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel (Freitagausgabe). „Mehr als ein Vierteljahrhundert nach dem Hauptstadtbeschluss stellt sich die Frage: Wie lange wollen wir uns noch absurde und teure Parallelstrukturen leisten? Wie lange sollen Beschäftigte der Bundesregierung für jährlich knapp acht Millionen Euro zwischen Bonn und Berlin pendeln; teils nur für wenige Stunden?“, heißt es in dem Beitrag. Die Berliner Bürgermeisterin reagiert damit auf einen Vorstoß des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet, der von der Bundesregierung eine Neuverhandlung des Berlin/Bonn-Gesetzes verlangt hatte. Ziel sei es, Bonn als zweites bundespolitisches Zentrum zu stärken, kündigte der CDU-Politiker an.

 

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