Berliner SPD-Vizevorsitzende Iris Spranger fordert Frauentag als Feiertag – auch als Anerkennung von Ost-Biografien

Free-Photos / Pixabay


neues deutschland:

Berlin (ots) – Die Berliner SPD-Vizevorsitzende Iris Springer sieht ihren Vorschlag, den Internationalen Frauentag am 8. März zum neuen gesetzlichen Feiertag in Berlin zu machen, als einen Beitrag zur Ost-West-Debatte. »Wenn der Frauentag in Berlin zum gesetzlichen Feiertag wird, wäre dies auch eine Anerkennung der Lebensleistung von Millionen von Menschen mit Ost-Biografie«, sagte Spranger der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Dienstagsausgabe). Zum Frauentag habe es in der DDR nicht nur Blumen gegeben, sondern es wurde auch ernsthaft über Emanzipation und Chancengleichheit in Alltag und Beruf diskutiert. Diese Diskussion wünsche sie sich auch heute. »Der Frauentag hat für viele Menschen, die wie ich in der ehemaligen DDR aufgewachsen sind, eine besondere emotionale Bedeutung«, erläutert Spranger. Die von Spranger auf der Kampagnenwebsite »Change.org« gestartete Petition »Frauentag zum Feiertag« haben bereits knapp 25.000 Menschen unterzeichnet.

 

Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell

Original Quelle Presseportal.de

Bildergalerie Altweiberfasching Kreuzwertheim , 16.02.2012