Brand von zwei Scheunen – Schaden im sechsstelligen Bereich – Kripo ermittelt

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HELMSTADT, LKR. WÜRZBURG. Zu einem Schaden im wohl sechsstelligen Bereich ist es bei einem Brand von zwei Scheunen in der Nacht zu Samstag gekommen. Die starke Hitzeentwicklung führte bei zwei angrenzenden Wohnhäusern zu nicht unerheblichen Schäden. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

 

Bereits die ersten Mitteilungen gegen 01:30 Uhr in den Einsatzzentralen der integrierten Rettungsleitstelle und der Polizei ließen auf einen großen Brand schließen. Auch von der Autobahn A3 meldeten sich besorgte Autofahrer. Bereits beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei stand eine Scheune in der Würzburger Straße im Vollbrand. Obwohl die Feuerwehren schnell vor Ort waren, konnte ein Übergreifen der Flammen auf eine zweite Scheune nicht verhindert werden und wurde ebenfalls ein Raub der Flammen. Bei zwei benachbarten Wohnhäusern führte die sehr starke Hitzeentwicklung zu erheblichen Schäden an der Fassade, den Fenstern und Rollläden. Die Bewohner konnten rechtzeitig ihre Häuser verlassen und erlitten keine Verletzungen. Ob und wann die 14 Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren können wird von der Feuerwehr geprüft, vorläufig kamen sie bei Angehörigen und Verwandten unter.

Insbesondere die enge Bebauung im Altort von Helmstadt stellte die Feuerwehren vor eine besondere Herausforderung, um ein Übergreifen auf weitere Häuser zu verhindern. Die Löscharbeiten zogen sich noch bis in die Morgenstunden hin, an denen die Feuerwehren aus Helmstadt, Höchberg, Hettstadt, Eisingen, Mädelhofen, Neubrunn, Uettingen, Rottendorf und die Feuerwehrschule Würzburg beteiligt waren. Zusätzlich befanden sich der Kreisbrandrat als Einsatzleiter, der Rettungsdienst mit einem Notarzt, zwei Rettungswagen und die Schnelleinsatzgruppe vor Ort.

Noch in der Nacht übernahm die Würzburger Kripo die weiteren Ermittlungen. Insbesondere die Klärung der Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

PP Unterfranken

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