Buchen : Falsche Meldung auf Facebook führt zu Ermittlungen – Vortäuschen einer Straftat

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music4life / Pixabay Symbolbild

 

Mit einer falschen Meldung, die sich am Sonntag und auch am Montag über Facebook wie ein Lauffeuer verbreitete und in welcher Migranten für schwere Verbrennungen eines 14-Jährigen verantwortlich gemacht wurden, beschäftigt sich derzeit die Polizei in Buchen. Zwischenzeitlich hat sich herausgestellt, dass sich der junge Mann die Verbrennungen in einem Waldstück im Bereich Hollerbacher Straße/Limbacher Weg in Buchen zugezogen hat. Er und ein Freund machten nach bisherigem Ermittlungsstand dort ein Feuer und warfen eine gefüllte Deodose hinein. Die Dose explodierte nach wenigen Sekunden und verursachte bei beiden Personen Brandverletzungen. Die Version, dass Asylbewerber ihn mit einer brennbaren Flüssigkeit besprüht hätten, wurde von einem der Beteiligten geäußert und von einem Verwandten über Facebook verbreitet. Unter anderem wurde die Buchener Polizei als machtlos bezeichnet, was sie im Nachgang durch die schnellen Ermittlungen eindrucksvoll widerlegte. Zwischenzeitlich ermittelt die Polizei wegen Vortäuschen einer Straftat gegen den Jugendlichen. Ebenso wird geprüft, inwieweit mit Kommentaren unter dem Facebookpost gegen Strafvorschriften verstoßen wurde. Bereits am Montagnachmittag hat das Polizeipräsidium Heilbronn auf seiner Facebookseite die „Falschmeldung“ als solche bezeichnet und hiermit zwischenzeitlich 20.000 Personen erreicht. Auch der Verfasser der Nachricht hat sich in den Kommentaren beschämt gemeldet und sich für sein Verhalten entschuldigt. Die Polizei rät davon ab, unüberprüfte Beiträge in den sozialen Netzwerken zu kommentieren und zu teilen.

PP Heilbronn

 

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