Kitzingen : Rauschgifthändlerring zerschlagen – Ermittlungen gegen fünf Beschuldigte – drei davon in Untersuchungshaft

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Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 03.06.2019

LKR. KITZINGEN. Die Würzburger Kripo ermittelt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg gegen vier Tatverdächtige aus dem Landkreis Kitzingen und einem mutmaßlichen Lieferanten aus Nordrhein-Westfalen wegen des Verdachts des Rauschgifthandels. Die Beamten stellten größere Mengen Betäubungsmittel sicher. Drei Männer sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

Die Kripobeamten hatten im Zuge von Ermittlungen Hinweise auf einen mutmaßlichen Drogenhändlerring erlangt, der schwunghaften Handel mit Betäubungsmittel betreiben soll. Bereits am 9. Mai 2019 nahmen die Rauschgiftfahnder drei Tatverdächtige vorläufig fest, darunter zwei 37 und 39 Jahre alten Männer aus dem Landkreis Kitzingen und einen mutmaßlichen Lieferanten im Alter von 51 Jahren, der aus Kempen (NRW) stammt. Bei den darauf folgenden Durchsuchungsmaßnahmen im Raum Kitzingen und Kempen fielen den Beamten unter anderem rund 2,6 Kilogramm Amphetamin, ca. 580 Ecstasy-Tabletten und mehr als 700 Gramm Marihuana in die Hände.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurden die drei Beschuldigten am Tag nach der Festnahme einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge anordnete. Nach der Eröffnung der Haftbefehle wurden die Festgenommenen in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Während den fortlaufenden Ermittlungen kristallisierten sich ein 22-jähriger Mann und zusätzlich eine 50-jährige Frau als Tatverdächtige heraus. Beide stammen ebenfalls aus dem Landkreis Kitzingen. Ihnen wird vorgeworfen, an Rauschgiftgeschäften mit den Inhaftierten beteiligt gewesen zu sein. Die Beamten durchsuchten am 20. Mai 2019 zunächst die Wohnung der Frau und stellten dabei rund 120 Gramm Marihuana, diverse Rauschgiftutensilien und Beweismittel sicher. Der letzte Durchsuchungsbeschluss wurde am vergangenen Dienstag vollzogen. Dabei wurden in den Räumen des 22-Jährigen etwas Marihuana und in einem Versteck außerhalb der Wohnung noch rund 1,9 Kilogramm Amphetamin sichergestellt.

Sowohl der 22-Jährige als auch die Frau im Alter von 50 Jahren wurden nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen sie wir ebenfalls wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Original Quelle : Polizei Präsidium Unterfranken

 

Bilder Presseführung Rotkreuzklinik Wertheim-Reinhardshof 26.04.2016