Kloster Bronnbach : Wissenswertes zu Heilkräutern, Gamburg und Bronnbach

Foto: Eigenbetrieb Kloster Bronnbach

Wissenswertes zu Heilkräutern, Gamburg und Bronnbach

Zwei Spezialführungen mit Experten im Mai im Kloster Bronnbach

Der Kräutergarten der Orangerie im Kloster Bronnbach ist der Ausgangspunkt für die Kräuterwanderung mit Michael Maier am Dienstag, 9. Mai. Foto: Eigenbetrieb Kloster Bronnbach

Zwei besondere Führungen werden im Mai am Kloster Bronnbach angeboten: Der Heilkraft von heimischen Frühjahrskräutern widmet sich die geführte Wanderung rund um das Kloster am Dienstag, 9. Mai, von 17.30 bis 20.30 Uhr. Michael Maier zeigt den Teilnehmern, welche Heilkräuter in der Heimat wachsen, wie man sie erkennt, welche Früchte sie tragen und ob diese Früchte in der Küche oder als Heilmittel verwendet werden können. Die zweite Führung findet am Samstag, 13. Mai, mit Dr. Katinka Häret-Krug und Baron Hans-Georg von Mallinckrodt in Bronnbach und Gamburg statt.

Michael Maier betreibt ein eigenes Ingenieurbüro für Gartengestaltung und Landschaftsplanung in Hasloch (Main-Spessart-Kreis). Durch die Heilkräuterwanderung am 9. Mai will er das Wissen aus früherer Zeit wieder ins Gedächtnis rufen: „Bei der achtsamen Begegnung mit diesen Pflanzen werden deren Wesen und ihre Heilkraft sowie ihr Nutzen für Schönheit und Gaumen erläutert“, sagt Maier. Die Teilnehmer der Wanderung sammeln selbst wertvolle Kräuter und erhalten Tipps für das Sammeln, Aufbewahren und Weiterverarbeiten, zum Beispiel für Salben und Tinkturen.

Die Teilnahmegebühr beträgt zwölf Euro, Kinder bis 14 Jahren sind frei. Anmeldungen zur Führung nimmt das Kloster Bronnbach unter der Telefonnummer 09342/935202001 entgegen. Treffpunkt ist am Klosterladen.

Zwei Bauten der Spätromanik

Das Kloster Bronnbach wird bei der Sonderführung „Bronnbach und Gamburg – zwei außergewöhnliche Bauten der Spätromanik“ am Samstag, 13. Mai, besichtigt. Foto: Eigenbetrieb Kloster Bronnbach

Bei der zweiten Führung werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Architektur der Gamburg und des Klosters Bronnbach betrachtet. Am Samstag, 13. Mai, führen Dr. Katinka Häret-Krug von der Universität Heidelberg und Baron Hans-Georg von Mallinckrodt von 14 Uhr bis 18 Uhr unter dem Motto „Bronnbach und Gamburg – zwei außergewöhnliche Bauten der Spätromanik“.

In Bronnbach sind die Kirche und die Klausurbauten aus der Hauptbauphase der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts fast vollständig erhalten, ebenso auf der Gamburg. Dort überrascht der reich geschmückte Saalbau, einer der besterhaltenen Profanbauten der Zeit, mit seinen bedeutenden Wandmalereien. Die Teilnehmer lernen bei der Exkursion zuerst in Bronnbach baugeschichtliche Fakten und die stilistischen Eigenheiten der Gebäude kennen. Im Anschluss wird die Gamburg besichtigt. Der sehr repräsentative Anspruch der Gamburg soll anhand der dortigen, wahrscheinlich ältesten profanen Wandmalereien nördlich der Alpen, dargelegt werden.

Die Gamburg wird bei der Sonderführung „Bronnbach und Gamburg – zwei außergewöhnliche Bauten der Spätromanik“ am Samstag, 13. Mai, besichtigt. Foto: Eigenbetrieb Kloster Bronnbach

Anhand der Bauten in Bronnbach und Gamburg wird der Baubetrieb im hohen Mittelalter erklärt und ein Einblick in die stilistische und formale Gestaltung verschiedener Bauaufgaben gegeben. Die Bauten sollen auch als Zeugnisse der lebhaften Geschichte im 12. Jahrhundert im Taubertal vorgestellt werden.

Die Führung beginnt um 14 Uhr im Kloster Bronnbach. Danach geht die Fahrt mit dem eigenen Auto nach Gamburg. Dort wird um 15.45 Uhr Kaffee und Kuchen gereicht. Um 16.45 Uhr schließt sich die Führung durch die Gamburg an.

Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro. Anmeldungen nimmt das Kloster Bronnbach unter der Telefonnummer 09342/935202001 und per E-Mail an: info@kloster-bronnbach.de entgegen.

Stadtverwaltung Wertheim