Kommentar zu Bauhausstiftung und Feine Sahne Fischfilet

ivanovgood / Pixabay Symbolbild

Mitteldeutsche Zeitung:

Halle (ots) – Man „bedauert“, diese mit dem Verbot „enttäuscht“ zu haben. Wenn das wahr wäre, könnte man das Konzert ja genehmigen. Man bedauert aber lieber. Und hält die Entscheidung für richtig. Man hat keinen Begriff von Kunstfreiheit. Und mündiger Gesellschaft. Zu bedauern wäre das: Dass eine sachliche, administrative und politische Überforderung der Direktorin sichtbar wird. Die Fachwelt hat das aufgeschreckt. Die Allerwelts-Diskussion, zu der die Stiftung einladen will, kann sie sich sparen. Vielmehr sollte man klären, was man vom historischen Bauhaus will. Wie die Stiftung künftig weniger regierungsnah geführt werden könnte. Und von wem.

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