Kommentar zu Doping in Russland – Verzwickt WM-Kader des Gastgebers

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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld)

Bielefeld (ots) – Es war in den vergangenen Tagen wieder etwas unübersichtlich geworden in Sachen Doping und Russland. Da gab es auf einmal doch ein Visum für den Journalisten Hajo Seppelt, neue Zahlen, neue Verdächtigungen, Dementis und einen chefärztlichen Freispruch durch den Fußball-Weltverband für den aktuellen WM-Kader des Gastgebers. Mit dem aktuellen Schreiben aus Russland ist es zwar nicht viel übersichtlicher geworden, aber eines ist jetzt klar: So ganz aus der Luft gegriffen waren die Anschuldigungen nicht. Sport und Doping – das passte in Russland ganz gut. Mittlerweile waren die Beweise, die Indizien einfach zu erdrückend. Und es war für die russischen Verantwortlichen auch klar: Die lassen nicht nach in ihren Bemühungen. Wir müssen jetzt bald liefern. Das taten sie jetzt mit einem Teilgeständnis. Doch das wird nicht reichen. Die Linie ist klar gezogen: Nur bei einem vollen Geständnis gibt es eine vollwertige Wiederaufnahme in die Sportwelt. Es bleibt spannend abzuwarten, wann es das volle Geständnis geben wird.

 

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