Krippengruppe der Kita Lindelbach eröffnet




Oberbürgermeister besichtigt Räumlichkeiten

Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez überreichte den Kindern der Krippengruppe eine Handpuppe. Foto: Stadt Wertheim


Mehr Platz für die Kleinsten: „Lange haben die Familien darauf gewartet – umso glücklicher sind wir, dass wir die Betreuung der Krippenkinder Anfang Oktober starten konnten“, freute sich Tanja Mallon, Leiterin der Kita Lindelbach, bei der offiziellen Eröffnung der Krippengruppe. Die Stadt Wertheim hat die Einrichtung um einen Anbau erweitert.



„Einer meiner ersten Beschlüsse war die Erweiterung des kommunalen Kindergartens Lindelbach“, erinnerte sich Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez an seine Anfänge im Amt. Die Bauarbeiten hatten im Herbst 2020 unter Federführung des städtischen Hochbaureferats begonnen. Die Kosten für den Anbau betragen 800.000 Euro. „Das ist eine sehr gelungene Maßnahme“, freute sich der OB über das Ergebnis. Er bedankte sich bei allen Beteiligten – auch für deren Geduld, da die Arbeiten etwas länger dauerten als veranschlagt. „Wir haben nicht nur für Lindelbach etwas Gutes geschaffen, sondern auch für die umliegenden Ortschaften“, so der Oberbürgermeister. In einem nächsten Schritt soll der Außenbereich erneuert und mit Spielgeräten ausgestattet werden. Ein Spielzeug hatte der Oberbürgermeister schon mitgebracht: Er überreichte eine Handpuppe namens Finja.


Bei einer kurzen Führung machten sich die Anwesenden ein Bild von den neuen Räumlichkeiten. Foto: Stadt Wertheim


Ortsvorsteher Egon Schäfer blickte in die Geschichte des Kindergartens, der 1988 auf dem Grundstück einer ehemaligen Gärtnerei errichtet wurde. Er selbst gehörte in den 80er-Jahren zu den Eltern, die sich für den Kindergarten eingesetzt haben. „Dass Lindelbach damals auch einen Kindergarten bekommen hat, war die richtige Entscheidung“, erklärte er.



„Wir Eltern sind sehr froh, dass es endlich losgegangen ist. Die Kinder fühlen sich sehr wohl“, sagte Christiane Straub vom Elternbeirat. Sie wohnt mit ihrer Familie in Urphar. Dort hätten sie noch ein Jahr auf einen Kindergartenplatz warten müssen, auch in Bettingen sei die Liste lang gewesen.



„Wir haben ein nachhaltiges und lichtdurchflutetes Gebäude gebaut“, beschrieb Christian Melzer vom Referat Hochbau den neuen Anbau. Dieser wurde in Holzbauweise errichtet. Die Ölheizung wurde durch eine Nahwärmeversorgung ersetzt. Geheizt wird der Kindergarten jetzt also mit regenerativer Energie aus Holzpellets. Bei einer kurzen Führung machten sich die Anwesenden ein Bild von den neuen Räumlichkeiten. Auf circa 200 Quadratmetern Fläche entstanden ein Gruppenraum für die Kleinkindbetreuung mit Sanitär-, Wickel- und Ruhemöglichkeiten. Weiter wurde ein Sozial- und Besprechungsraum geschaffen. Ein Spielflur verbindet das Bestandsgebäude mit dem Anbau.



Die Eröffnung der Krippengruppe wurde wegen der Corona-Pandemie in kleinem Kreis begangen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich zusätzlich zum Impf- oder Genesenenstatus testen lassen.

Quelle : Wertheim.de

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