Landgericht Mosbach : Bestenheider Tankstellenräuber zu 5 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt

Terminsergebnis

Datum: 24.06.2019

Kurzbeschreibung: Strafverfahren vor der 1. Großen Strafkammer des Landgerichts Mosbach vom 24.06.2019 wegen schwerer räuberischer Erpressung u.a.

Kammer, Aktenzeichen: 1. Große Strafkammer (1 KLs 17 Js 834/19)

Termin: Montag, 24.06.2019, 13.30 Uhr

Urteil: Der Angeklagte wurde wegen

besonders schwerer räuberischer Erpressung

zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren

verurteilt.

Die Unterbringung des Angeklagten in einer Entziehungsanstalt wurde angeordnet. Die Kammer hat angeordnet, dass ein Teil der Strafe von 6 Monaten vor der Unterbringung zu vollziehen ist.

Die Einziehung der Tatbeute von 950,- € wurde angeordnet.

Anträge: Die Staatsanwaltschaft hat eine Freiheitsstrafe von 6 Jahren und die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt beantragt.

Die Verteidigung hat eine Freiheitsstrafe von 2 Jahren und die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt beantragt.

Rechtskraft: Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Sonstiges: Das Verfahren gegen den Angeklagten wegen des angeklagten Diebstahls von sechs Smartphones und der angeklagten Betäubungsmitteldelikte wurde eingestellt.

Angeklagte gelten bis zu ihrer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.

ANLAGE: PRESSEMITTEILUNG VOM 03.06.2019

Prozessvorschau in Strafsachen

Kammer, Aktenzeichen: 1. Große Strafkammer (1 KLs 17 Js 834/19)

Termin/e: Montag, 24.06.2019, 13.30 Uhr

Tatvorwürfe: – Diebstahl
– Schwere räuberische Erpressung
– Betäubungsmitteldelikte

Dem 23-jährigen Angeklagten liegt zur Last, er habe am 19.12.2018 aus der Umkleidekabine einer Turnhalle in Wertheim sechs Smartphones sowie Bargeld im Wert von insgesamt ca. 3.000,- € entwendet.

Am Abend des 27.12.2018 habe der Angeklagte eine Tankstelle in Wertheim überfallen. Er habe der Kassiererin mit einem Rohr gedroht, weshalb diese ihm das in der Kasse befindliche Bargeld von etwa 950,- € ausgehändigt habe.

Daneben habe der Angeklagte im Januar 2019 in zwei Fällen wenige Gramm Marihuana, in einem der Fälle zusätzlich sogenannte „Magic Mushrooms“ aus den Niederlanden nach Deutschland eingeführt. In einem weiteren Fall habe der Angeklagte im Februar 2019 Marihuana (0,5 Gramm) besessen.

Geladen sind derzeit: Der Angeklagte, sein Verteidiger, drei Zeugen und ein psychiatrischer Sachverständiger

Verhandlungssaal und kurzfristige Änderungen werden durch Aushang im Gerichtsgebäude bekannt gegeben.
Die Darstellung des Tatvorwurfs orientiert sich an der Anklage bzw. in Berufungssachen am Urteil erster Instanz.
Angeklagte gelten bis zu ihrer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.

landgericht-mosbach.de

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