Landgericht Mosbach : Freipruch für Messertäter von Wertheim-Bestenheid – Einweisung in psychiatrisches Krankenhaus

Terminsergebnis

Datum: 21.06.2019

Kurzbeschreibung: Terminsergebnis für die Verhandlung vor der 11. Jugendkammer des Landgerichts  Mosbach am 21.06.2019 wegen gefährlicher Körperverletzung

Kammer, Aktenzeichen: 11. Jugendkammer (11 KLs 12 Js 7938/18 jug.)

Termin/e: Freitag, 21.06.2019, 09.30 Uhr

Urteil: Der Angeklagte wurde freigesprochen.

Die Unterbringung des Angeklagten in einem psychiatrischen Krankenhaus wurde angeordnet.

Anträge: Die Staatsanwaltschaft hat beantragt, den Angeklagten freizusprechen und ihn in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen.

Die Verteidigung hat ebenfalls Antrag auf Unterbringung des Angeklagten in einem psychiatrischen Krankenhaus gestellt.

Rechtskraft: Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Angeklagte gelten bis zu ihrer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.

ANLAGE: PRESSEMITTEILUNG VOM 03.06.2019

Prozessvorschau in Strafsachen

Kammer, Aktenzeichen: 11. Jugendkammer (11 KLs 12 Js 7938/18 jug.)

Termin/e: Freitag, 21.06.2019, 09.30 Uhr

Tatvorwurf: Gefährliche Körperverletzung

Dem Angeklagten – einem 20-jährigen Flüchtling aus Syrien – liegt zur Last, er habe am 13.10.2018 in Wertheim im Eingangsbereich eines Supermarktes einen ihm bekannten Mann mehrfach mit einer Machete geschlagen. Dabei habe der Geschädigte – ein syrischer Staatsangehöriger – Verletzungen am Arm und am Oberschenkel erlitten.

Der Angeklagte sei bei der Tat aus in seiner Persönlichkeit liegenden Gründen vermindert schuldfähig gewesen.

Geladen sind derzeit: Der Angeklagte, sein Verteidiger, der Nebenkläger und dessen anwaltlicher Vertreter, drei Zeugen und ein Sachverständiger.

Hintergrund: Der Angeklagte ist aufgrund einer früheren Gerichtsentscheidung bereits in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Verhandlungssaal und kurzfristige Änderungen werden durch Aushang im Gerichtsgebäude bekannt gegeben.
Die Darstellung des Tatvorwurfs orientiert sich an der Anklage bzw. in Berufungssachen am Urteil erster Instanz.
Angeklagte gelten bis zu ihrer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.

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