Main-Tauber-Kreis : 22 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen bestätigt (Zahlen 28. März)


Im Main-Tauber-Kreis wurden am Samstag, 28. März, 22 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion bestätigt. Damit liegt die Gesamtzahl der bislang infizierten Personen bei 119. Die neu betroffenen Personen leben im Gebiet der Städte und Gemeinden Assamstadt, Bad Mergentheim, Creglingen, Grünsfeld, Igersheim, Külsheim, Lauda-Königshofen, Niederstetten, Tauberbischofsheim, Weikersheim, Wertheim und Wittighausen. Die meisten befinden sich in häuslicher Isolation, nur wenige in stationärer Behandlung. Ihre Kontaktpersonen werden ermittelt. Für sie wird ebenfalls häusliche Isolation angeordnet.

Inzwischen haben mehrere Chargen von Schutzausrüstung das Landratsamt erreicht. Daher konnten in einem ersten Schritt 4500 Atemschutzmasken des Standards FFP2 und 900 OP-Masken zunächst an ambulante Pflegedienste und Altenpflegeeinrichtungen verteilt werden. Die Auslieferung an die Einrichtungen im gesamten Main-Tauber-Kreis hat die Freiwillige Feuerwehr Tauberbischofsheim übernommen. „Damit kann ein erster dringender Bedarf gedeckt werden. Unser Dank gilt der Feuerwehr der Kreisstadt für die unkomplizierte Unterstützung bei der Verteilung“, erklärt Erster Landesbeamter Christoph Schauder, Leiter des Arbeitsstabes Corona im Landratsamt. Weitere 1000 Atemschutzmasken wurden je nach Größe der Einheiten an die 18 Freiwilligen Feuerwehren und die vier Werksfeuerwehren im Main-Tauber-Kreis verteilt. 

Das Land Baden-Württemberg hat seine Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung aktualisiert. Dabei wurde klargestellt, dass auch Dienstleister der Gesundheitswirtschaft wie zum Beispiel Massagepraxen mit Kassenzulassung sowie Physiotherapeuten und Heilpraktiker derzeit ihrer Tätigkeit nachgehen dürfen. Darin sind auch mobile Dienste eingeschlossen. Postagenturen in Geschäften dürfen Postdienstleistungen weiter anbieten, auch wenn das Kernsortiment aktuell nicht verkauft werden darf. Waschstraßen und Selbstwaschanlagen ohne persönlichen Kundenkontakt dürfen betrieben werden. Die Direktvermarktung von Wein unmittelbar am Produktionsort ohne Ausschank und Verkostung ist ebenfalls erlaubt. Die aktuellen Auslegungshinweise können unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus abgerufen werden. 

Für Menschen, bei denen eine Covid-19-Erkrankung mit leichter Symptomatik diagnostiziert und daher eine häusliche Isolierung angeordnet wurde, hat das Robert Koch-Institut (RKI) ein informatives Merkblatt herausgegeben. Es wurde für die Patienten und deren Angehörige konzipiert und enthält wichtige Informationen und Maßnahmen, wie in dieser Zeit im häuslichen Umfeld agiert werden soll. Hygieneregeln, Anleitungen zur Reinigung und zur Abfallentsorgung sowie Informationen zur geeigneten Unterbringung in der Wohnung sind aufgeführt. Der Flyer des RKI kann unter https://kurzelinks.de/lnv1heruntergeladen werden. 

Auch für gehörlose Menschen erreichbar ist die Coronavirus-Hotline des Regierungspräsidiums Stuttgart, die vom Landesgesundheitsamt fachlich unterstützt wird. Ratsuchenden gehörlosen Menschen steht die Hotline montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr als Video-Chat unter https://kurzelinks.de/ih7n zur Verfügung. 

Die Ausbreitung des Coronavirus hat dazu geführt, dass das Leben zurzeit weitgehend zu Hause stattfindet. Das kann zu Problemen und Konflikten in der Familie führen. Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat daher die wichtigsten Servicetelefonnummern zusammengestellt, die rund um die Uhr Hilfe und Beratung bieten. 

  • Nummer gegen Kummer – Hilfe für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Elterntelefon: 0800 111 0550
  • Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800 404 0020
  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800 011 6010



Original Quelle : main-tauber-kreis.de

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