Main-Tauber-Kreis : 42 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 1. Dezember) – 22 Personen genesen – Quarantänen an Kindergarten und Schule


22 weitere Personen genesen 

Mittlerweile sind 22 weitere und damit insgesamt 1229 Personen wieder genesen. Derzeit sind 213 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 3 (+2), Assamstadt: 2, Bad Mergentheim: 33 (+3), Boxberg: 25 (+2), Creglingen: 6, Freudenberg: 11 (+3), Großrinderfeld: 3, Grünsfeld: 1, Igersheim: 5 (+1), Königheim: 0, Külsheim: 9 (+4), Lauda-Königshofen: 26 (+6), Niederstetten: 9 (+1), Tauberbischofsheim: 27 (+10), Weikersheim: 12 (+3), Werbach: 8 (+2), Wertheim: 31 (+5) und Wittighausen: 2. 

Sieben-Tage-Inzidenz bei 134,4 

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Dienstag, 1. Dezember, bei 134,4. Eine Woche zuvor, am 24. November, lag er deutlich niedriger bei 105,7, was auf ein steigendes Infektionsgeschehen schließen lässt. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (24. bis 30. November) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen. 

Quarantänen an Kindergarten St. Venantius und Gemeinschaftsschule in Wertheim 

In Wertheim mussten aufgrund von Infektionsfällen 26 Kinder und vier Erzieherinnen des Katholischen Kindergartens St. Venantius in Quarantäne verfügt werden. Gleiches gilt für Teile von zwei Klassen der Gemeinschaftsschule Wertheim.

Neue Corona-Verordnung mit Sonderregelungen für Weihnachten 

Die neue Fassung der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist am Dienstag, 1. Dezember, in Kraft getreten. Alle bisherigen Regelungen, Verbote, Schließungen und Einschränkungen bleiben bestehen. Sie werden jedoch durch teilweise verschärfte Regelungen ergänzt. So dürfen sich nun statt bisher zehn nur noch maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten treffen. Anders als bisher zählen die Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahren nicht zur Personenzahl und sind von dieser Regelung ausgenommen. Bestehen zwei Haushalte aus mehr als fünf Personen über 14 Jahren, gilt trotzdem die Obergrenze von fünf Personen. 

An den Weihnachtstagen von Mittwoch, 23., bis Sonntag, 27. Dezember, dürfen maximal zehn Personen zusammenkommen. Kinder bis einschließlich 14 Jahren zählen nicht mit. Ansonsten gilt die Begrenzung auf zehn Personen an diesen fünf Tagen unabhängig vom Verwandtschaftsgrad, die Beschränkung auf zwei Haushalte ist in dieser Zeit aufgehoben. Mit dieser Regelung soll Weihnachten laut Landesregierung auch in diesem besonderen Jahr als Fest im Kreise von Familie und Freunden, wenn auch im kleineren Rahmen, möglich sein. Diese Tage seien für den familiären und gesellschaftlichen Zusammenhalt besonders wichtig. Allerdings steht diese Lockerung noch unter dem Vorbehalt, dass die weitere Entwicklung des pandemischen Geschehens sie zulässt. Dies soll Mitte Dezember noch einmal geprüft und dann endgültig entschieden werden. „Indem wir uns jetzt besonders sorgfältig an die Corona-Regeln halten, können wir alle einen direkten Beitrag dazu leisten, dass die geplante Sonderregelung für Weihnachten tatsächlich umgesetzt werden kann“, appelliert Erster Landesbeamter Christoph Schauder an alle Bürgerinnen und Bürger des Main-Tauber-Kreises. Gesundheits- und Sozialdezernentin Elisabeth Krug ergänzt, dass die Sonderregelungen für Weihnachten nicht so weit wie möglich ausgereizt werden sollte: „Vielmehr sollte sich jede und jeder die Frage stellen, welche persönlichen Begegnungen an Weihnachten wirklich unverzichtbar sind und für welche auch andere Formen wie beispielsweise Video-Anrufe genutzt werden können.“ 

Bereits jetzt steht allerdings fest, dass es in Baden-Württemberg für Silvester keine Ausnahmen von den Kontaktbeschränkungen geben wird. In der letzten Nacht des Jahres wird es also bei der Beschränkung auf fünf Personen aus zwei Haushalten – Kinder bis einschließlich 14 Jahren ausgenommen – bleiben. 

Darüber hinaus sollen bestmögliche Vorkehrungen getroffen werden, damit sich Weihnachten und Silvester nicht zum Startpunkt einer neuen Infektionswelle entwickeln. Beispielsweise ruft das Land dazu auf, Einkäufe nicht an den hochfrequentierten Samstagen, sondern auch in der Woche zu erledigen. Vor Weihnachten sollten die Kontakte im Sinne einer „Vorquarantäne“ freiwillig auf das absolute Minimum reduziert werden. Bei Erkältungssymptomen vor Weihnachten sollen die vorhandenen Testmöglichkeiten genutzt werden, um die Begegnungen zur Weihnachtszeit so sicher wie möglich zu machen. 

Ähnlich wie in anderen Bundesländern dürfen in Baden-Württemberg Hotels über die Weihnachtstage öffnen. Diese Regel gilt für Reisende, die zu einem Familienbesuch unterwegs sind und ist auf die Zeit vom 23. bis 27. Dezember beschränkt. Weiterhin nicht erlaubt sind in dieser Zeit Beherbergungen zu touristischen Zwecken, also Urlaub, Städtereisen etc.). Es darf außer für die Übernachtungsgäste kein gastronomischer Betrieb angeboten werden. 

Die Corona-Verordnung in ihrer neuen Fassung kann unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus im Abschnitt „Richtlinien und Verordnungen des Landes und des Bundes“ abgerufen werden.



Original Quelle : main-tauber-kreis.de

Bildergalerie Baustelle Vollsperrung der Wertheimer Tauberbrücke