Main-Tauber-Kreis : AOK Heilbronn-Franken Gesundheitskasse fördert Suchtprävention im Kreis

Scheckübergabe zur Förderung der Kommunalen Suchtbeauftragten Quelle : Main-Tauber-Kreis.de

„Abhängigkeitserkrankungen führen zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und können vorzeitige Sterblichkeit nach sich ziehen. Sucht ist kein Randproblem, sondern betrifft viele Menschen Es ist daher sehr erfreulich, dass die AOK unser Engagement gegen Suchterkrankungen kontinuierlich fördert“, lobt Landrat Reinhard Frank. Hintergrund ist ein Scheck in Höhe von 7640 Euro, den der stellvertretende Geschäftsführer der AOK Heilbronn-Franken, Jürgen Heckmann, überreichte. Er sagte: „Uns verbindet mit dem Main-Tauber-Kreis eine gute und verlässliche Zusammenarbeit in der Suchtprävention, denn den Menschen hier vor Ort wird geholfen.“

Mit Sucht seien, so Jürgen Heckmann, erhebliche gesundheitliche, soziale und volkswirtschaftliche Probleme verbunden: Etwa 1,8 Millionen Menschen seien bundesweit alkoholsüchtig, 2,3 Millionen Menschen von Medikamenten abhängig, und rund 600.000 Menschen wiesen einen problematischen Konsum von Cannabis und anderen illegalen Drogen auf. „Wir müssen einerseits verhindern, dass es überhaupt zum Missbrauch von Suchtmitteln kommt, andererseits müssen wir die Menschen unterstützen, die davon betroffen sind. Sandra Hügel, unsere Kommunale Suchtbeauftragte, zeigt dabei großen Einsatz“, unterstreicht Reinhard Frank.

Die Aufgaben der Kommunalen Suchtbeauftragten Sandra Hügel sind vielfältig. Sie beobachtet die örtlichen Suchthilfe-Entwicklungen, initiiert und koordiniert verschiedenste Aktivitäten zur Suchtprävention und hilft bei Finanzierungsfragen. Dazu gehört unter anderem die Geschäftsführung des Kommunalen Suchthilfenetzwerkes und – neben der Mitarbeit im Vorstand des Arbeitskreises Sucht- und Gewaltprävention, Sicherheit und Gesundheitsförderung im Main-Tauber-Kreis (AkS) – auch die Geschäftsführung für den Förderverein AkS. Sandra Hügel initiiert und führt außerdem Projekte zur Suchtprävention an Schulen durch. Auch die Öffentlichkeitsarbeit, etwa Aufklärungs- und Informationsveranstaltungen für verschiedene Zielgruppen, und die Mitarbeit in Gremien auf Landkreisebene gehören dazu.

Original Quelle : main-tauber-kreis.de

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