Main-Tauber-Kreis : Besondere Einblicke in die Geschichte des Klosters Bronnbach im September 2019

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Landrat a.D. Georg Denzer berichtet bei seinem Rundgang am Dienstag, 10. September von so mancher Anekdote aus der jüngeren Geschichte des Klosters Bronnbach. Quelle : Main-Tauber-kreis.de

Am Abend herrscht im Kloster Bronnbach eine ganz besondere Atmosphäre. In den letzten Sonnenstrahlen wird die Ruhe und Zurückgezogenheit, nach der die Zisterziensermönche suchten, ganz besonders erfahrbar. Diese einzigartige Stimmung kann man am Mittwoch, 4. September, um 19 Uhr bei einer Abendführung kennenlernen. Im Anschluss an die Führung durch die Klosteranlage findet ein 15-minütiges Orgelkonzert auf der historischen Schlimbachorgel statt und beschließt einen besinnlichen Abend im Kloster Bronnbach. In einer großen Rundwanderung am Samstag, 7. September, werden die Wirtschaftshöfe des Klosters Bronnbach unter der Leitung von Kurt Lindner besucht. Bei der 15 Kilometer langen Wanderung werden die lateinisch Grangien genannten Wirtschaftshöfe des Klosters vorgestellt.

Bereits im 13. Jahrhundert umfasste das Territorium des Klosters 14 dieser Wirtschaftshöfe. Im 14. Jahrhundert erwarb das Kloster die Ortsherrschaften über Reicholzheim, Dörlesberg und Nassig. In großartigen Ausblicken auf die ehemalige Klosterlandschaft wird die wechselhafte Geschichte der Bronnbacher Höfe, die Dreifelderwirtschaft und Viehzucht, das Arbeiten von Laienbrüdern, den Konversen, und Lohnarbeitern vermittelt. Eine kräftige Brotzeit mit einem Glas Wein in der Scheune des Wagenbucher Hofes sorgt für die Stärkung unterwegs. Über den Dickbuckelweg führt die Wanderung zum Kloster zurück.

Die Rundwanderung dauert insgesamt etwa fünf bis sechs Stunden. Festes Schuhwerk und Regenschutz müssen mitgebracht werden.

Eine Sonderführung zur jüngsten Geschichte des Klosters Bronnbach mit Landrat a.D. Georg Denzer findet am Dienstag, 10. September, statt. Treffpunkt ist um 17 Uhr vor dem Klosterladen am Haupteingang.

Der Main-Tauber-Kreis hat die Liegenschaft Kloster Bronnbach im Jahr 1986 gekauft. Der Landrat a.D. des Main-Tauber-Kreises wird bei dieser Führung besonders auf die Anfänge des Klostererwerbs eingehen und die Pionierzeit in den 1990er Jahren mit einigen Anekdoten würzen. Außerdem wird Georg Denzer als „Originalquelle“ die Chancen, aber auch manche Schwierigkeiten der Entwicklung aus einer durchaus persönlichen Sicht erläutern.

Einen Einblick in das Leben in Bronnbach zur Fürstenzeit bietet die Führung „Verschlossene Türen – Vergessene Winkel – Unbekanntes Bronnbach“ mit Annemarie Heußlein am Freitag, 13. September, um 18 Uhr. Sie erlaubt Einblicke in sonst unzugängliche Bereiche des Klosters Bronnbach. Fast vergessene Ecken und Winkel wie alte Privatwohnungen im Bursariat oder das fürstliche Kinderzimmer werden nur für diese Führung zugänglich gemacht. Unterhaltsam werden Anekdoten und Erinnerungen aus der Zeit der 50er und 60er Jahre von der Augenzeugin und gebürtigen Bronnbacherin präsentiert. Ob hochadlige Besuche, Fürstenhochzeit in der Klosterkirche oder Tanzabende im Klosterhof – Annemarie Heußlein berichtet von Alltäglichem und Besonderen, von Festlichkeiten und dem Alltag der über 600 Bewohner in dem ehemaligen Klosterkomplex nach dem Zweiten Weltkrieg. Wie ließ es sich leben an einem Ort, der gemäß der Regel des Heiligen Bernhards „einsam, unwirtlich, abgelegen und wasserreich“ war?

Am Freitag, 20. September, steht um 18 Uhr der Bronnbacher Dachstuhl im Mittelpunkt einer Themenführung von Kurt Lindner. Der erste, romanische Dachstuhl, der um das Jahr 1200 errichtet wurde, war schadensträchtig. Daher war es in den Jahren 1424 bis 1426 nötig geworden, mit einem neuen Dach, dem so genannten „hochen werck“, die chronischen Bauschäden zu beseitigen. Dieses heute noch original bestehende und sehenswerte gotische Tragwerk aus Sparrendach mit Kehlgebälk und stehendem Stuhl wird in der Führung besichtigt. Aufwendige Holzverbindungen zeigen in beeindruckender Weise die hohe Zimmermannskunst des Mittelalters. Die Teilnehmer gelangen über eine steile Turmtreppe zum Dachreiter und dem steinernen Gewölbe aus dem 12. Jahrhundert. Dabei kann das beeindruckende Kreuzgratgewölbe aus der Spätromanik bewundert werden.

Annemarie Heußlein stellt am Freitag, 27. September, um 18 Uhr das Bronnbacher Chorgestühl in der Klosterkirche vor. Das Chorgestühl war ein zentraler Ort im Leben der Klosterbrüder in Bronnbach. Nach der Regel des Heiligen Benedikt versammelten sich die Mönche dort acht  Mal täglich zum Gebet, den so genannten Horen, vom ersten Gebet in der Nacht bis zum letzten Gebet am Abend, dem Komplet. Das Bronnbacher Chorgestühl aus dem 18. Jahrhundert wurde um 1777 vom Laienbruder Daniel Aschauer geschaffen und ist ein wunderschönes Beispiel barocker Kunst. Die Schnitzereien im Flachrelief sind mit großer Kunstfertigkeit ausgeführt und tragen einen reichen symbolischen Gehalt, der in dieser Sonderführung vorgestellt wird.

Für die Sonderführungen ist eine vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer 09342 / 935202020 oder per E-Mail an info@kloster-bronnbach.de erforderlich. Die Teilnehmergebühr beträgt zehn Euro. Treffpunkt ist stets am Klosterladen. Weitere Informationen gibt es im Jahresprogrammheft und online unter www.kloster-bronnbach.de.

Original Quelle : main-tauber-kreis.de

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