Main-Tauber-Kreis : Coronavirus: Unterstützung für Unternehmen


Liquiditätskredite für baden-württembergische Unternehmen

Unternehmen in Krisensituation mit Tätigkeit in Baden-Württemberg und maximal 500 Beschäftigten können einen Liquiditätskredit bis maximal fünf Millionen Euro zur Finanzierung von Betriebsmitteln, Betriebsübernahmen und Konsolidierungen beantragen. Zum Kreis der Unternehmen gehören auch Dienstleister und gastronomische Betriebe.

Der Liquiditätskredit hat sich bereits in der Finanzmarktkrise bewährt. Er war in den Jahren 2009 bis 2012 ein zuverlässiger Anker in der Kreditversorgung kleiner und mittlerer Unternehmen in Baden-Württemberg.

Der Liquiditätskredit, der bei Bedarf mit einer Bürgschaft der Bürgschaftsbank verbunden werden kann, ist dazu geeignet, vorübergehende Liquiditätsengpässe zu bewältigen. Der Kredit kann mit einer Laufzeit von vier bis zehn Jahren gewählt werden. Im Fall einer (vorzeitigen) Krisenbewältigung ist die vorzeitige Rückzahlung des Darlehens kostenfrei möglich.

Die Antragstellung erfolgt über die Hausbank.

Weitere Informationen sind abrufbar unter https://www.l-bank.de/produkte/wirtschaftsfoerderung/liquiditatskredit.html.

KfW-Corona-Hilfe

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern.

Bestehende Programme für Liquiditätshilfen werden erheblich ausgeweitet, um den Zugang zu günstigen Krediten zu gewährleisten. Die Zugangsbedingungen und Konditionen werden verbessert. Über die Hausbank können Unternehmen Kredite und Bürgschaften bei der staatlichen KfW beantragen.

Weiterführende Informationen und Unterlagen sind unter https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html und https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/index-2.html abrufbar.

Für Unternehmen, die krisenbedingt vorrübergehend in ernsthaftere Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind und daher nicht ohne weiteres Zugang zu den bestehenden Förderprogrammen haben, werden zusätzliche Sonderprogramme bei der KfW aufgelegt. Diese Sonderprogramme werden jetzt bei der EU-Kommission zur Genehmigung angemeldet.

Kurzarbeitergeld

Die Bundesregierung hat erleichterte Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld eingeführt. Neu ist, dass der Anspruch auf Kurzarbeitergeld bereits besteht, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als zehn Prozent haben. Die anfallenden Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet. Zudem kann das Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer beantragt werden. Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden kann verzichtet werden.

Informationen zum Kurzarbeitergeld gibt es unter https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-bei-entgeltausfall.

Steuerliche Liquiditätshilfen für Unternehmen

Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, werden die Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung von Vorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung verbessert. Zur Abstimmung der Voraussetzungen wird die telefonische Rücksprache mit dem jeweils zuständigen Finanzamt empfohlen.

Weiterführende Informationen stehen unter https://fa-tauberbischofsheim.fv-bwl.de/pb/,Lde/Folgen+des+Coronavirus/?LISTPAGE=345434 zur Verfügung.

Weitere Hilfsmaßnahmen sowie Details zu den bisher angekündigten Vorhaben werden folgen. Unter www.main-tauber-kreis.de/coronavirus werden die Informationen zu den Maßnahmenpaketen für Unternehmen in den kommenden Tagen stets aktuell abrufbar sein.

Ergänzende Informationen gibt es beim Landratsamt Main-Taubert-Kreis, Wirtschaftsförderung, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon 09341/82-5809, Fax: 09341/828-5809, E-Mail wirtschaftsfoerderung@main-tauber-kreis.de.



Original Quelle : main-tauber-kreis.de

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