Main-Tauber-Kreis : Dezernent für Immobilien, Abfall und Straßen von Landrat Frank verabschiedet

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Der scheidende Dezernent Benjamin Schneider (li.) mit Ehefrau Andrea und Landrat Frank Quelle : Main-Tauber-Kreis.de

Nach viereinhalb Jahren beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis wurde Dezernent Benjamin Schneider von Landrat Reinhard Frank verabschiedet. Schneider war für die Bereiche Immobilienmanagement, Abfallwirtschaft und Straßenbau zuständig. Der 44-Jährige wurde zum Baureferenten der Stadt Würzburg gewählt und wechselt zum 1. November in das Oberzentrum.

„Er kam, sah und siegte“: Auf diese kurze Formel brachte Landrat Frank die Tätigkeit von Benjamin Schneider beim Landratsamt. Schneider sei als ehemaliger Geschäftsführer eines Architekturbüros quasi „aus der freien Wildbahn“ zum Landratsamt gekommen. Er habe den Kreistag trotz starker Konkurrenz durch andere Bewerber und fehlender Verwaltungserfahrung überzeugt. Deshalb sei er im Herbst 2013 gewählt worden, bekräftigte der Landrat.

Der „rheinischen Frohnatur“ Schneider wurde zunächst die Leitung des damaligen Eigenbetriebs für Energie und Immobilienmanagement übertragen. Er habe schnell gelernt, wie Verwaltungsabläufe und Kommunalpolitik funktionieren und einfach „die Ärmel hochgekrempelt und losgelegt“. Bereits nach einem Jahr sei er daher zusätzlich mit der Leitung des Dezernats 6 beauftragt worden, wozu auch der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und das Straßenbauamt zählen. Fortan trug er die Verantwortung für 175 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie schwierige Projekte wie die europaweite Ausschreibung und Vergabe der Müllentsorgung.

Benjamin Schneider sei dem Landkreis „lieb und teuer“ geworden, denn er konnte in einer „extrem kurzen Zeit“ Bauprojekte mit einem Gesamtvolumen von rund 56 Millionen Euro umsetzen. „Es ging wirklich Schlag auf Schlag auf Schlag“, fasste Landrat Frank zusammen. Zunächst habe die Flüchtlingswelle alles überlagert. Der Landkreis war verpflichtet, zusätzliche Quartiere für rund 1200 Menschen aufzubauen. „Dies hat Benjamin Schneider bravourös geleistet und Unterkünfte in allen Städten und Gemeinden beschafft. Man kann keine Zögerer und Zauderer brauchen in solcher Zeit.“ Schneider habe sowohl Umsetzungs- und Durchsetzungsstärke als auch diplomatisches Geschick bewiesen.

Als weiteres Großprojekt nannte Landrat Frank die Generalsanierung der Gewerblichen Schule und der Beruflichen Schule für Ernährung, Pflege und Erziehung (EPE) in Bad Mergentheim. Die Umsetzung bei laufendem Schulbetrieb sowie der Ausgleich vieler verschiedener Interessen waren nach Franks Worten besondere Herausforderungen. Das größte Projekt im Straßenbau seien die Vorbereitungen für die Errichtung einer neuen Brücke in Markelsheim gewesen. Gemeinsam mit seinem Dezernenten-Kollegen Jochen Müssig habe Schneider die Klosteranlage Gerlachsheim in ein Büro- und Dienstleistungshaus verwandelt. Damit sei nach dem Auszug des Seniorenzentrums ein Leerstand vermieden worden. Mit der Umnutzung des ehemaligen Mainkaufhauses in Tauberbischofsheim zum Verwaltungsgebäude für das Landratsamt ging ein lange gehegter Wunsch des Landrats in Erfüllung.

Benjamin Schneider habe diese schwierigen Aufgaben mit Kompetenz und qualitätvoller Arbeit gelöst. Er habe Gefallen gefunden an der Vielfalt der Themen, sei stets kollegial gewesen und habe so Vertrauen und Sympathie der Mitmenschen gewonnen. Ebenso habe der Dezernent die Achtung und den Respekt des Kreistags erworben, viel Lob von den Leitern der Beruflichen Schulen erhalten und sei ein geschätztes Mitglied der Führungsrunde im Landratsamt gewesen. Nun gönne er Benjamin Schneider von Herzen den Schritt nach Würzburg. Die neue Aufgabe in seiner Heimatstadt biete ein riesiges Entwicklungspotenzial. „Ich hoffe, dass Sie in Würzburg realisieren können, was Sie sich vorgenommen haben.“

Benjamin Schneider selbst bekannte, dass er von der Zeit beim Landratsamt sehr profitieren konnte. Er erinnere sich gerne an die gemeinsam verbrachte Zeit in Dezernentenrunden, Gremiensitzungen und Baubesprechungen, an vielfältige Themen wie Abfall-Gebührenmarken und Straßenbetriebsdienst sowie die Reisen mit dem Kreistag nach Polen und Ungarn. Im Landratsamt sei er wertschätzend aufgenommen worden. Er habe ein gutes und persönliches Miteinander, die herzliche Bereitschaft zur Zusammenarbeit und viel Kompetenz erlebt. Die schöne Landschaft des Taubertals habe er genossen und sie sich in der Freizeit mit dem Rad erfahren und im Kajak erpaddelt. „Ich bin als Fremder gekommen und gehe als Freund. Daher fällt mir der Abschied auch schwer. Doch die Entscheidung für den Main-Tauber-Kreis war goldrichtig, und ich hoffe, die für die Stadt Würzburg war es ebenso“, fügte er hinzu. Er dankte dem Landrat und den Mitgliedern des Kreistags sowie alle Mitarbeitern und Kollegen. Die Verabschiedungsfeier fand im Kreis der Amtsleiter und Dezernenten des Landratsamtes sowie mit weiteren Gästen statt. Zum Abschluss überreichte Landrat Frank dem scheidenden Dezernenten und dessen Ehefrau Andrea einen Geschenkkorb.

Original Quelle : main-tauber-kreis.de

Bildergalerie Baustelle Vollsperrung der Wertheimer Tauberbrücke