Main-Tauber-Kreis : Drei neue Fälle einer Coronavirus-Infektion (Zahlen 28. Dezember)


Mittlerweile sind 40 weitere und damit insgesamt 1904 Personen wieder genesen. Derzeit sind 213 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 1, Assamstadt: 21, Bad Mergentheim: 45 (+2), Boxberg: 11 (+1), Creglingen: 4, Freudenberg: 5, Großrinderfeld: 2, Grünsfeld: 1, Igersheim: 3, Königheim: 3, Külsheim: 3, Lauda-Königshofen: 36, Niederstetten: 13, Tauberbischofsheim: 19, Weikersheim: 7, Werbach: 6, Wertheim: 33 und Wittighausen: 0. 

Sieben-Tage-Inzidenz bei 138,2 

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Montag, 28. Dezember, bei 138,2. Eine Woche zuvor, am Montag, 21. Dezember, lag er deutlich höher bei 176,7. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (21. bis 27. Dezember) je 100.000 Einwohner, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen. 

Bahn- und Flugreisen nachts nur mit einem triftigen Grund möglich 

Bahnreisen im Nah- und Fernverkehr sowie Flugreisen in Baden-Württemberg sind während der Ausgangssperre zwischen 20 und 5 Uhr nur mit einem triftigen Grund möglich. Das heißt, wer nicht unbedingt reisen muss, muss zu Hause bleiben. Ausnahmen gibt es nur in wenigen Fällen, zum Beispiel bei Verspätungen und nicht möglicher Umbuchung. 

Wer vor dem Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen am Mittwoch, 16. Dezember, bereits eine Zug- oder Flugreise gebucht hatte, kann diese auch während der Ausgangssperre antreten. Die Voraussetzung ist allerdings, dass eine Umbuchung der Verbindung nicht zumutbar ist. Dies ist unter anderem der Fall, wenn für die Umbuchung hohe Kosten entstehen würden oder keine Verbindungen zur Weiterreise verfügbar sind. Die Tatsache, dass ursprünglich ein Sonder- oder Sparangebot gebucht worden ist und nach der Umbuchung nur noch Zugverbindungen zum regulären Preis zur Verfügung stehen, macht die Umbuchung jedoch nicht pauschal unzumutbar. Für Zug- oder Flugverbindungen, die nach dem 16. Dezember gebucht wurden, gilt diese Ausnahme ausdrücklich nicht. Auf diese Regelungen hat nun das Land Baden-Württemberg hingewiesen. 

Für die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen ist grundsätzlich jede und jeder selbst verantwortlich. Verbindungen müssen von den Reisenden so gebucht werden, dass sie vor dem Beginn der Ausgangssperre ihren jeweiligen Zielort in Baden-Württemberg erreichen. Dies gilt auch für Einreisende aus anderen Bundesländern mit einem Zielort im Land. Etwaige günstigere Ticketpreise und Sparangebote während der Sperrzeiten sind kein Grund, um die Ausgangsbeschränkungen zu umgehen. 

Eine Ausnahme gibt es bei Verspätungen im Bahn- oder Flugverkehr. Sind Verbindungen ohne das Zutun des Reisenden so stark verspätet, dass der Zielort nicht vor dem Beginn der Ausgangssperre erreicht wird, liegt ein triftiger Grund vor. In diesem Fall können die Reisenden bis zum Zielort weiterfahren. Sollte es zu Nachfragen kommen, kann als Beleg für die unverschuldete Verspätung beispielsweise die Fahrkarte vorgezeigt werden. 

Reisende, die lediglich durch Baden-Württemberg durchreisen, können dies auch weiterhin während der geltenden Ausgangsperre. Ein Umstieg an den Bahnhöfen und Flughäfen im Land ist für sie weiter möglich. Über die Ausgangsbeschränkungen zur Ankunftszeit am Zielort außerhalb Baden-Württembergs haben sich die Reisenden eigenständig zu informieren.



Original Quelle : main-tauber-kreis.de

Bildergalerie Baustelle Vollsperrung der Wertheimer Tauberbrücke