Main-Tauber-Kreis : Durch umsichtiges Verhalten Wartezeiten reduzieren


Die Recyclinghöfe und Kompostplätze im Main-Tauber-Kreis sowie die Deponie Heegwald in Dörlesberg stehen seit Mittwoch, 1. April, wieder zu den üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung. Während der ersten Öffnungstage kam es zu einer verstärkten Frequenz der Einrichtungen. Autoschlangen und lange Wartezeiten waren die Folge. Bürgerinnen und Bürger sind deshalb aufgerufen, durch umsichtiges Verhalten zur Aufrechterhaltung der Abfallwirtschaft beizutragen.

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Regelungen zur Nutzung

So bittet der Abfallwirtschaftsbetrieb Main-Tauber-Kreis (AWMT) darum, vor dem Hintergrund der Coronavirus-Situation folgende Regelungen zu beachten: 

Unkritische Abfälle wie Sperrmüll, Wertstoffe und Grüngut sind zunächst zu Hause zwischenzulagern, um die Entsorgungsstrukturen zu entlasten. Die Recyclinghöfe und Kompostplätze sollten nur wenn unbedingt notwendig aufgesucht werden. 

Abfälle sollten nur in haushaltsüblichen Mengen angeliefert werden. Da die Entsorgungseinrichtungen an zwei bis drei Tagen in der Woche geöffnet sind, können über mehrere Tage verteilt jeweils kleinere Mengen angeliefert werden. Da die Einrichtungen erfahrungsgemäß insbesondere an Samstagen stark frequentiert sind, sollten möglichst auch die anderen Tage genutzt werden. Beides hilft, Staus und Wartezeiten zu vermeiden. Gleichwohl sollte wegen der aktuell verstärkten Anlieferung entsprechend Zeit mitgebracht werden. Denn die Zahl der Benutzer einer der Entsorgungseinrichtungen bleibt vorerst auf maximal drei Personen zur gleichen Zeit beschränkt. Die Wartenden müssen in ihren Anlieferfahrzeugen sitzen bleiben, bis sie in den Hof eingelassen werden. Die Einlasskontrolle wird jetzt durch zusätzliches Personal unterstützt. 

Die Materialen sind vorsortiert anzuliefern, damit das Entladen zügig erfolgen kann. Unsortierte Anlieferungen werden zurückgewiesen. Auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zwischen den Benutzern und dem Personal der Entsorgungseinrichtungen ist zwingend zu achten. Anfallende Gebühren sollten abgezählt mitgeführt werden, damit kontaktloses Bezahlen über ein Behältnis unkompliziert möglich ist. 

Hinsichtlich des Abfalls aus Haushalten mit Infektionen oder Verdachtsfällen hat es laut einer aktuellen Information des Umweltministeriums eine bundesweit einheitliche Abstimmung zum künftigen Vorgehen gegeben. Danach wird es jetzt als unbedenklich angesehen, zusätzliche Müllsäcke neben die Restmülltonne zu stellen sowie Glasabfälle bzw. Pfandverpackungen bis zur Aufhebung einer Quarantäne im Haushalt zwischenzulagern. 

Ausführliche Informationen zu Recyclinghöfen und Kompostplätzen mit Öffnungszeiten sind unter www.main-tauber-kreis.de/entsorgungseinrichtungen zu finden.



Original Quelle : main-tauber-kreis.de

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