Main-Tauber-Kreis : Europäische Impfwoche vom 23. bis 29. April

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Die Gesundheitsämter weisen auf die Europäische Impfwoche hin Quelle : Main-Tauber-Kreis.de

Die Zielsetzung der Europäischen Impfwoche 2018 besteht darin, durch Sensibilisierung von Eltern und Betreuern, Beschäftigten in Gesundheitsberufen, politischen Entscheidungsträgern und Medien für die Bedeutung von Impfungen höhere Durchimpfungsraten zu erreichen.

Die Vision der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist eine Zukunft, in der jeder frei von der Last von Krankheiten lebt, denen durch Impfungen vorgebeugt werden kann. „Der Fortschritt in Richtung auf die Erfüllung diese Vision ist klar ersichtlich, einschließlich der Bemühungen zur Eliminierung von Masern und Röteln. Doch es gibt weiterhin Herausforderungen. Die Durchimpfung mit Impfstoffen für das Kindesalter hat noch immer kein optimales Niveau erreicht und sinkt in einigen Kreisen und Gemeinden sogar. Jugendliche und Erwachsene wissen häufig nicht, dass auch sie Impfungen benötigen, um sich und ihr Umfeld vor gefährlichen und vermeidbaren Krankheiten zu schützen. Lücken in der Durchimpfung haben zu vermeidbaren Krankheitsausbrüchen geführt, die Menschen jeden Alters befallen haben“, erklärt der Leiter des Gesundheitsamtes beim Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Dr. Heiner Thierolf.

„Jedes Kind verdient eine gleiche Chance, ein gesundes Leben zu führen, und Impfungen stellen einen der ersten entscheidenden Schritte dar, um dies zu erreichen“, ergänzt der Gesundheitsamtsleiter. Kinder unter fünf Jahren sind einem besonderen Risiko ausgesetzt, aufgrund von Krankheiten, die durch Impfungen vermieden werden können, ernste Komplikationen zu entwickeln oder sogar zu sterben. Impfstoffe, die gemäß dem Routineimpfplan verabreicht werden, bieten den bestmöglichen Schutz für Kinder zu einer Zeit, da sie ihn am meisten benötigen.

Indem sie die Weiterverbreitung von Krankheiten blockieren, helfen geimpfte Kinder dabei, Personen in ihrem Umfeld abzuschirmen. Dies schließt Geschwister ein, die zu jung für eine Impfung sind, Mitschüler mit besonderen Gesundheitsproblemen sowie betagte Großeltern.

Die Impfung von Kindern gegen Hepatitis B im ersten Lebensjahr und gegen das humane Papillomavirus (HPV) vor dem Teenageralter wird dazu beitragen, sie vor mehreren Krebsarten im späteren Lebensalter zu schützen. Die Impfung von Kindern gegen Krankheitserreger, die Lungenentzündung auslösen können, trägt dazu bei, die Verwendung von Antibiotika zu reduzieren und damit auch die Bedrohung durch resistent gewordene Bakterien.

Das Poliowildvirus kommt nur noch in drei Ländern der Welt vor. „Die weltweite Ausrottung der Krankheit ist in Reichweite gerückt, doch es wird Wachsamkeit und eine andauernd hohe Durchimpfung allenthalben erfordern, um sicherzustellen, dass dem Virus nirgendwo mehr Raum bleibt“, bekräftigt Dr. Heiner Thierolf.

Gegen das Masernvirus sind in Baden-Württemberg 95 Prozent der vier- bis fünfjährigen Kinder wenigstens einmal und 89 Prozent der Kinder zweimal geimpft. Das ergab die Auswertung der aktuellen Einschulungsuntersuchung (Stand 1. März 2018). Im Main-Tauber-Kreis lag die Impfquote für die erste Masernimpfung der 4- bis 5-jährigen Kinder bei 97,5 Prozent. Zwei Masernimpfungen erhalten 92,3 Prozent der Kinder.

Impfstoffe bieten Schutz in jedem Alter. Bei Impfungen auf dem neuesten Stand zu bleiben,  schützt die Geimpften selbst sowie die Menschen in ihrem Umfeld vor ernsten und potenziell tödlichen Krankheiten. Viele Leute sind anfällig für Masern und andere impfpräventable Krankheiten, ohne sich dessen bewusst zu sein. Routineimpfpläne sind in den letzten Jahren ausgeweitet worden, und vielen Erwachsenen von heute wurden derzeit verfügbare Impfstoffe nicht angeboten, als sie jung waren.

Der durch einige Impfstoffe gewährte Schutz lässt im Laufe der Zeit nach. Auffrischungsdosen des Diphtherie- und Tetanusimpfstoffs im Erwachsenenalter sind nötig, um einen lebenslangen Schutz sicherzustellen. Mehrere Impfstoffe werden für Gruppen mit besonderem Risiko aufgrund ihres Alters, Berufs, Lebensstils oder Gesundheitszustands empfohlen. Dazu zählen Impfungen gegen Grippe, Pertussis (Keuchhusten) und Tetanus für schwangere Frauen, Impfungen gegen Grippe und gegen Herpes Zoster für ältere Erwachsene und Impfungen gegen Hepatitis B und Meningokokken für Fachkräfte im Gesundheitswesen, die in Gefahr sind, diesen ausgesetzt zu sein.

Gesunde Erwachsene, die sich mit impfpräventablen Krankheiten infizieren, können diese an andere anfällige Personen übertragen, die möglicherweise ein hohes Risiko ernster Komplikationen haben, wie beispielsweise Babys, Menschen mit geschwächtem Immunsystem und Erwachsene über 65. Wer nicht umfassend entsprechend den aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission geimpft ist oder seinen Immunisierungsstatus nicht kennt, der sollte seinen Arzt fragen, welche Impfstoffe für ihn richtig sind.

Gerade zur Masernimpfung bleibt Grund zur Sorge: Viele junge Erwachsenen sind nicht ausreichend gegen Masern geimpft. So waren in Baden-Württemberg seit 2015 rund die Hälfte aller an Masern erkrankten Personen über 15 Jahre alt. Alle nach 1970 Geborenen sollten ihren Masern-Impfschutz überprüfen und verpasste Impfungen nachholen.

Das Gesundheitsamt Main-Tauber-Kreis bietet allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine persönliche Impfberatung am Donnerstag, 26. April, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr an. Gerne können sich Interessierte in dieser Zeit auch unter der Telefonnummer 09341/82-5579 telefonisch beraten lassen.

Original Quelle : main-tauber-kreis.de