Main-Tauber-Kreis : Heimaufsicht schützt Interessen der Bewohner

WerbePartner Nachrichten

Bistro,Cafe,Eisdielen,Cocktailbar

Eis Boutique Cafe de Filippo Wertheim am Engelsbrunnen – Seit über 20 Jahren – Ganzjährig durchgehend geöffnet

Ihre Eis Boutique Cafe de Filippo  am Engelsbrunnen in der Fußgängerzone – Feinste Eisspezialitäten – Seit 1999 für Sie in Wertheim ( siehe Auswahl Bildergalerie unten) Ganzjährig durchgehend geöffnet Herbst-/ Wintersaison Oktober – März – […mehr]

Deutschland

Santos Werkzeugmaschinen UG – Ankauf & Verkauf : CNC Drehmaschine Fabrikat Monforts – Messepreis 7500,- Euro – Statt 9500,- Euro

Santos Werkzeugmaschinen UG CNC Drehmaschine Fabrikat Monforts Messepreis 7500,- Euro – Statt 9500,- €uro CNC Drehmaschine Fabrikat: Monforts Typ: RNC 3 Baujahr: 1996 Steuerung: Fanuc GE 15-T • Späneförderer • c-Achse • Angetriebene Werkzeug • […mehr]

Dienstleistungen

Santos Werkzeugmaschinen UG – Ankauf & Verkauf : CNC Fräsmaschine – Fabrikat: Deckel Maho – Baujahr 1996 – Preis 16.500,00 Euro

CNC Fräsmaschine – Fabrikat: Deckel Maho – Baujahr 1996 – Preis 16.500,00 Euro   Fabrikat: Deckel Maho Typ: MH 600W Baujahr: 1996 Steuerung: CNC 532 • Betriebsstunden 32.500h • 16-Fach Werkzeugwechsler • Dokumentation Technischen Details: […mehr]

Die Heimaufsicht handelt im Interesse der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen. Quelle : Main-Tauber-Kreis.de

„Die Mitarbeiter der Heimaufsicht tragen dafür Sorge, dass die Interessen und Bedürfnisse der Menschen in stationären Einrichtungen der Alten- und Behindertenpflege beachtet und geschützt werden. Da viele Bewohnerinnen und Bewohner ihre Interessen nicht mehr selbst wahrnehmen können, kommt dieser Aufgabe ein besonders hoher Stellenwert zu“, erklärt Landrat Reinhard Frank. Das Landratsamt ist für die Heimaufsicht im gesamten Main-Tauber-Kreis zuständig. Innerhalb des Landratsamtes wird die Aufgabe vom Sachgebiet Heimaufsicht im Gesundheitsamt wahrgenommen; Sachgebietsleiter ist Michael Kappus.

Das Heimrecht schreibt vor, dass der jeweilige Betreiber seinen Pflichten gegenüber den Bewohnern nachkommt, die Mitwirkung der Bewohner in der Einrichtung fördert und die Wohn- sowie Pflegequalität sichert. Dazu dienen laut Gesetz auch jährliche Kontrollen durch die Heimaufsichtsbehörde. Eine Ankündigung bei den Heimen findet nicht statt. Die unangemeldeten Begehungen können grundsätzlich „rund um die Uhr“ erfolgen.

Daneben gibt es anlassbezogene Begehungen. „Insbesondere bei Beschwerden von Bewohnern oder Angehörigen oder auch bei baulichen Veränderungen wird in der Regel eine Überprüfung notwendig. Auch Mitarbeiter der Einrichtungen können sich an uns wenden und um Überprüfung einzelner Sachverhalte bitten“, erläutert Sachgebietsleiter Michael Kappus.

Alle Überprüfungen durch die Verwaltung finden zusammen mit einem Arzt des Gesundheitsamtes sowie einer qualifizierten Pflegefachkraft statt. Die drei Professionen machen bei Bedarf auf Ansatzpunkte für eine Verbesserung oder gar Mängel aufmerksam. Nach dem Vor-Ort-Termin werden die Feststellungen in einem umfassenden Bericht zusammengefasst und dem Betreiber zugeleitet. Ist eine Veränderung oder eine Beseitigung von Mängeln erforderlich, wird eine Frist gesetzt. Die Heimaufsicht überprüft auch die Einhaltung weiterer Punkte. Dies betrifft die gesetzlich vorgeschriebene Personalausstattung in quantitativer und fachlicher Hinsicht, die Mindestbesetzung im Tag- und Nachtdienst, die geforderten Mitwirkungsmöglichkeiten der Bewohnervertretungen und die Hygiene.

Daneben muss auch der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) Pflegeeinrichtungen und -dienste prüfen. Dazu werden zum Beispiel Pflegebedürftige nach ihrer Zufriedenheit befragt und die gesundheitlichen und pflegerischen Situationen überprüft. Zwischen dem MDK und der Heimaufsicht werden die Prüftermine abgestimmt, um ein zeitgleiche Überprüfungen einzelner Einrichtungen zu vermeiden. Bei anlassbezogenen Prüfungen wird hierauf keine Rücksicht genommen. Beide Stellen tauschen sich über die Ergebnisse aus.

Aktuell kommt den Heimaufsichtsbehörden in Baden-Württemberg eine wichtige, umfangreiche und zusätzliche Aufgabe zu, denn die zehnjährige Übergangsfrist zur Umsetzung der Landesheimbauverordnung endet zum 31. August. Damit werden die neuen baulichen Anforderungen für Heime, die vor 2009 in Betrieb gegangen sind, verbindlich wirksam. So soll die Unterbringung in Doppelzimmern der Vergangenheit angehören und gelten neue Vorgaben hinsichtlich der Zimmergrößen, des Zuschnitts und der Sanitärräume. Auch ein „Paarwohnen“ beispielsweise für Eheleute in benachbarten Einzelzimmern soll ermöglicht werden.

Um den Vorgaben gerecht zu werden und eine zeitgemäße pflegerische Versorgung nachhaltig zu gewährleisten, sind im Main-Tauber-Kreis derzeit sechs Ersatzneubauten in Planung. Drei weitere neue Einrichtungen gingen bereits als Ersatzneubauten in Betrieb, weil die zwei betroffenen Vorgänger-Einrichtungen nicht mehr wirtschaftlich umgebaut werden konnten. Auch durch umfangreiche Um- und Anbauten wird versucht, die Heimbauverordnung umzusetzen. Doppelzimmer werden zu Einzelzimmern umgewidmet und Bewohnerzimmer beispielsweise zu Sanitärräumen umgebaut. Soweit möglich, versuchen die Betreiber, wegfallende Plätze durch An- bzw. Umbau zu kompensieren.

Im Sinne einer zeitgemäßen wohnortnahen Versorgung geht der Trend zu kleineren, überschaubaren Einrichtungen mit 30 bis 40 Plätzen. So konnten in den vergangenen Jahren auch neue Standorte in kleineren Kommunen erschlossen werden.

Insgesamt besteht im Main-Tauber-Kreis derzeit 27 Alten- und Pflegeheime mit mehr als 1600 Plätzen.

Original Quelle : main-tauber-kreis.de

Bildergalerie Baustelle Vollsperrung der Wertheimer Tauberbrücke