Main-Tauber-Kreis : Landkreis schneidet in Abfallbilanz des Landes hervorragend ab

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Die hohe Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zur Mülltrennung sowie das moderne Entsorgungskonzept des Abfallwirtschaftsbetriebs tragen zum guten Ergebnis des Main-Tauber-Kreises in der Abfallbilanz bei. Quelle : Main-Tauber-Kreis.de

Der Main-Tauber-Kreis gehört weiter zu den Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg mit dem geringsten Aufkommen an Haus- und Sperrmüll sowie mit den niedrigsten Müllgebühren. „Dieses Ergebnis spiegelt die hohe Bereitschaft der Einwohner des Main-Tauber-Kreises, konsequent Abfälle zu trennen oder im besten Fall ganz zu vermeiden. Und es bestätigt die gute Arbeit unseres Abfallwirtschaftsbetriebes mit seinem zeitgemäßen Entsorgungskonzept“, erklärt Landrat Reinhard Frank.

Das Aufkommen an Haus- und Sperrmüll im Main-Tauber-Kreis lag im Jahr 2018 bei 89 Kilogramm je Einwohner (2017: 81 Kilogramm). Der Hausmüllanteil betrug dabei 77 Kilogramm je Einwohner, nach 71 Kilogramm im Jahr 2017. In der kürzlich veröffentlichten Abfallbilanz des Landes Baden-Württemberg belegt der Main-Tauber-Kreis damit weiter Rang zwei der ländlichen Kreise in Baden-Württemberg. Beim Vergleich aller 44 Stadt- und Landkreise kommt der Main-Tauber-Kreis auf den vierten Platz, im Jahr zuvor war es noch Rang drei. Landesweiter Spitzenreiter ist der Landkreis Calw mit 65 Kilogramm Haus- und Sperrmüll je Einwohner, Schlusslicht der Stadtkreis Mannheim mit 235 Kilogramm. Nur auf die ländlichen Kreise bezogen reicht das Spektrum von 74 Kilogramm je Einwohner im Landkreis Freudenstadt bis 137 Kilogramm im Landkreis Biberach.

Ein hervorragendes Bild ergibt sich auch bei den Gebühren für die Müllentsorgung, die jeder Stadt- oder Landkreis aufgrund der örtlichen Gegebenheiten kalkuliert und in einer Satzung festlegt: Bei den durchschnittlichen Pro-Kopf-Gebühren für einen Vier-Personen-Haushalt mit Biotonne lag der Main-Tauber-Kreis im Jahr 2018 mit 99 Euro auf Rang 2 aller baden-württembergischen Stadt- und Landkreise, der Durchschnittswert betrug 156,42 Euro.

Im Main-Tauber-Kreis wird die Restmüllentsorgung derzeit auf ein modernes Behälter-Identifikationssystem umgestellt. Somit muss ab Jahresbeginn 2020 niemand mehr zur Verwaltung gehen, um eine Müllmarke zu kaufen. Stattdessen erhält jeder Haushalt automatisch einen Gebührenbescheid, so dass die Summe bequem überwiesen werden kann. Auch die Einrichtung eines SEPA-Lastschriftmandats ist möglich.

Baden-Württemberg hat im Jahr 1990 als erstes Bundesland die jährliche Abfallbilanz eingeführt. Somit konnte Umweltminister Franz Untersteller nunmehr die 30. Ausgabe vorstellen. Dabei hob er die Zunahme des wiederverwertbaren Abfalls hervor, sein Anteil ist in drei Jahrzehnten von 25 auf nunmehr 60 Prozent gestiegen.

Original Quelle : main-tauber-kreis.de

Bildergalerie Baustelle Vollsperrung der Wertheimer Tauberbrücke