Main-Tauber-Kreis : Landkreisdelegation besucht die Wertheimer Firma kurtz ersa auf der Hannover Messe

Eine Delegation aus dem Main-Tauber-Kreis, bestehend aus der Landtagsangeordneten Dr. Christina Baum (4.v.r.), den Bürgermeistern Rüdiger Zibold (3.v.l.) und Frank Menikheim (5.v.l.), dem Ersten Landesbeamten Dr. Ulrich Derpa (2.v.l.) sowie den Kreiswirtschaftsförderern Rico Neubert (1.v.l.) und Katharina Lutz (5.v.r.) besuchte die Hannover Messe. Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis

Leitthema 2017 ist die industrielle Vernetzung

Der Erste Landesbeamte Dr. Ulrich Derpa hat am Montag gemeinsam mit den Bürgermeistern Rüdiger Zibold (Niederstetten) und Frank Menikheim (Igersheim), Katharina Lutz und Rico Neubert von der Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises sowie der Geschäftsführerin des Mittelstandszentrums Tauberfranken, Melanie Renje, die Hannover Messe besucht und sich einen Überblick über die Stärke und Vielfalt der Industriebetriebe aus dem Landkreis verschafft. Auch die Landtagsabgeordnete Dr. Christina Baum schloss sich der Gruppe an.

Wie es in einer Mitteilung des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis heißt, wurde die Delegation vom stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der IHK Heilbronn-Franken, Dr. Helmut Kessler, auf der Messe empfangen. Die Teilnehmer informierten sich anschließend an den Ständen der Unternehmen aus dem Main-Tauber-Kreis über deren neueste Produkte. Besucht wurden die Unternehmen ecom instruments GmbH aus Assamstadt (Pepperl und Fuchs), Wittenstein SE aus Igersheim, mbo Oßwald GmbH & Co. KG aus Külsheim sowie MBW Metallbearbeitung Wertheim GmbH (Kurtz ersa), Ludwig Schneider GmbH & Co. KG und Schaller Technik GmbH aus Wertheim. „Die Zukunftsausrichtung und Innovationskraft unserer Firmen aus dem Landkreis ist beeindruckend“, resümierte Erster Landesbeamte Dr. Ulrich Derpa im Anschluss an den Rundgang.

Außerdem interessierten die Bürgermeister und Landkreisvertreter sich für den aktuellen Geschäftsverlauf der Unternehmen, die Mitarbeiterzahlen und die Beschäftigungsmöglichkeiten für Migranten. Ebenso erkundigten sie sich, ob die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und den Kommunen auch aus Sicht der Wirtschaft optimal läuft. Weitere wichtige Gespräche führte die Besuchergruppe auch am Gemeinschaftsstand der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken, die am Abend zu einem Empfang für Unternehmer und Besucher aus der Region eingeladen hatte. Auch die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, war bei diesem Empfang zu Gast.

Die Veranstaltung in der niedersächsischen Landeshauptstadt gilt als Weltleitmesse der Industrie. 6.500 Aussteller präsentieren bis zum 28. April neue Produkte und technische Innovationen, heißt es in der Mitteilung abschließend.