Main-Tauber-Kreis : Rednerinnen und Redner loben die gelungene Schul-Generalsanierung


Nur lobende Worte für die gelungene Sanierung des Hauptgebäudes der Gewerblichen Schule und der Beruflichen Schule für Ernährung, Pflege und Erziehung (EPE) in Bad Mergentheim fanden bei der Einweihungsfeier auch die zuständige Abteilungspräsidentin des Regierungspräsidiums, die beiden Schulleiter, eine Vertreterin der Schülerinnen und Schüler sowie der verantwortliche Architekt.

Die Abteilungspräsidentin Schule und Bildung am Regierungspräsidium Stuttgart, Claudia Rugart, würdigte die hohe Bedeutung des Schulgebäudes für guten Unterricht. Es sei quasi in den Rohbau zurückversetzt und dann neu aufgebaut worden. Sie hob auch besonders die Art und Weise hervor, in der die Schulgemeinschaft die Zumutungen der Bauphase gemeistert habe: „Presslufthammer und Bohrmaschinen kennen leider keine Prüfungstermine.“ Ohnehin würden im Main-Tauber-Kreis große Herausforderungen mit einer beeindruckenden Mischung aus Freundlichkeit, Humor und Entspanntheit gemeistert.

Sie dankte Landrat Reinhard Frank, der sich klar zur Bedeutung der Bildung vor dem Hintergrund eines erstarkenden Populismus positioniert habe. „Digitalisierung ist ein wichtiges Zukunftsthema. Aber wenn die Demokratiebildung nicht hoch priorisiert wird, wird auch digitaler Unterricht nichts nützen im Kampf gegen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sowie im Einsatz für die Erhaltung von Rechts- und Sozialstaatlichkeit und Pluralismus. Hinsichtlich der Erhaltung der Ausbildung in den Nahrungsberufen in Bad Mergentheim versprach sie Entscheidungen „mit Augenmaß im Einzelfall“.

Die beiden Schulleiter Peter Wöhrle (Gewerbliche Schule) und Anke Mund (EPE) erinnerten daran, wie dringend notwendig die Sanierung gewesen sei – unter anderem aufgrund von Wassereinbrüchen dank undichter Dächer. Die zuvor schmutzig schreigelben Gänge seien nun wieder ansehnlich und freundlich. Mit der Entscheidung für die Generalsanierung hätten die Entscheidungsträger des Landkreises einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der beiden Schulen und ihrer Kompetenzen geleistet. „Wir fühlen uns hier wohl“, bekannten beide. Die erfolgte Sanierung der Schulen ermögliche es, die pädagogische Arbeit und die anstehenden Schulentwicklungsprozesse zeitgemäß zu gestalten, beispielsweise auf den Themenfeldern „Industrie 4.0“ und Digitalisierung. Schließlich wiesen sie darauf hin, dass auch noch Restarbeiten ausstehen, darunter die für den Sommer vorgesehene Neugestaltung des Schulhofes.

Auch Schülersprecherin Alisa Fitzgerald war voll des Lobes. Das sanierte Schulgebäude sei ein „vernünftiger Platz zum Lernen und zum Vorbereiten der Zukunft“. Das Lernklima und die technische Ausstattung seien sehr gut.

Architekt Heiner Roth vom Kitzinger Architekturbüro „Roth und Partner“ freute sich über das Lob für seine Arbeit. „Das geht runter wie Öl“. Im Rahmen des Projektes seien auch der Brandschutz verbessert und Energieeinsparungen ermöglicht worden. Funktionalitäten und Abläufe seien optimiert worden. Farbakzente trügen zur Belebung und zur Identifikation mit der Schule bei.

An Reden und Musik schlossen sich Rundgänge durch das sanierte Schulgebäude sowie ein Imbiss an. Dieser wurde von den Fachklassen für Bäcker und Fleischer der Gewerblichen Schule vorbereitet und von Schülerinnen und Schülern der EPE serviert.



Original Quelle : main-tauber-kreis.de

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