Main-Tauber-Kreis : Schulleiter und Kreisverwaltung bei der Hammer Academy in Wiebelbach

Mehrere Schulleiter und Vertreter der Landkreisverwaltung besuchten die Hammer Academy des Unternehmens Kurtz Ersa. Quelle : Main-Tauber-Kreis.de

Die Beruflichen Schulen im Main-Tauber-Kreis sind nahe an den Unternehmen. Hierauf achtet auch der Landkreis als Schulträger. Vor diesem Hintergrund wurde ein Besuch bei der Hammer Academy des Kurtz-Ersa-Konzerns in Wiebelbach (Main-Spessart-Kreis) vereinbart. Dort wurden die Schulleiter und Vertreter der Landkreisverwaltung mit Dezernent Jochen Müssig über das Lehr-, Ausbildungs- und Qualifizierungsangebot informiert.

Die Schulleiter Wilhelm Ehrenfried (Kaufmännische Schule Bad Mergentheim), Peter Wöhrle (Gewerbliche Schule Bad Mergentheim), Robert Dambach (Kaufmännische Schule Tauberbischofsheim), Hermann Ruppert (Gewerbliche Schule Tauberbischofsheim) und Manfred Breuer (Berufliches Schulzentrum Wertheim) zeigten großes Interesse.

Die Leiterin der Hammer Academy, Verena Alina Bartschat, stellte die Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung sowie Qualifizierung vor. Bei allen Aktivitäten wird Wert darauf gelegt, dass sie mit den Unternehmenszielen in Einklang stehen. Kurtz Ersa lässt sich dieses beispielhafte Weiterbildungsangebot für Arbeitnehmer jährlich eine hohe sechsstellige Summe kosten. „Letztendlich trägt dies aber zur  Zufriedenheit unserer Arbeitnehmern bei“, sagte Verena Bartschat.

Das Angebot der Hammer Academy umfasst beispielsweise Schulungen für Managementsysteme, zu Grundwissen über Kurtz-Ersa-Produkte, zu SAP, Microsoft Office oder sonstigen Themen der Informationstechnologie. Ebenso können Kenntnisse in internationalen Sprachen erlernt oder verbessert werden. Selbstverständlich wird auch auf die sich verändernde Produktions- und Verwaltungswelt durch die Digitalisierung eingegangen.

Die Hammer Academy ist heute zudem ein wichtiges Argument für die Mitarbeitergewinnung, sagte die Vertreterin des Unternehmens. Besonders stolz ist man auch auf die Kompetenz in den Trainee-Programmen oder der zu Hammer-Experten ausgebildeten Mitarbeiter.

Im Gespräch wurden auch die sich ändernden Berufsbilder der dualen Ausbildungswege erörtert. So zeichnen sich schon heute im Kurtz-Ersa-Konzern Veränderungen vor allem im kaufmännischen Bereich ab. Ergänzend wurden die Schulleiter und die Landkreisverwaltung informiert, dass Kurtz Ersa eine Ausbildungsquote von rund zehn Prozent vorweisen kann. Dies entspricht rund 120 bis 130 Auszubildenden in überwiegend gewerblichen Berufen. Zum Abschluss dankte Dezernent Jochen Müssig für die Informationen und wünschte dem Unternehmen auch im Namen der Schulleiter für die Zukunft weiterhin viel Erfolg.

Original Quelle : main-tauber-kreis.de

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