Main-Tauber-Kreis : Stoppelbearbeitung wird am 4.September in der Praxis gezeigt – Erfahrungen zum Glyphosatverzicht

Bei der Maschinenvorführung kommen verschiedene Stoppelbearbeitungsgeräte zum Einsatz. Quelle: Main-Tauber-Kreis.de

Das Landwirtschaftsamt des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis veranstaltet am Mittwoch, 4. September, zusammen mit dem Bioland-Landesverband Baden-Württemberg einen Informations- und Feldtag zur praktischen Stoppelbearbeitung. Ab 9.30 Uhr findet in der Turn- und Festhalle Großrinderfeld eine Vortragsveranstaltung statt, bei der verschiedene Referenten ihre Erfahrungen zum Glyphosatverzicht beleuchten und Empfehlungen zur mechanischen Unkrautregulierung im modernen Ackerbaubetrieb geben.

Nach einem Mittagsimbiss werden dann ab 13.30 Uhr auf einem in der Nähe gelegenen Stoppelfeld 14 verschiedene Grubber, Eggen und Striegel fachlich kommentiert im praktischen Einsatz zu sehen sein. Jeder Besucher kann damit ein eigenes Bild von den unterschiedlichen Wirkungsweisen und Einsatzmöglichkeiten der Maschinen gewinnen. Alle interessierten Landwirte können an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Im Ackerbau kommt der mechanischen Unkrautbekämpfung eine zunehmend größere Bedeutung zu. Unkrautsamen, die bereits vor der Aussaat des Wintergetreides zum Keimen gebracht werden, müssen später in der Kultur nicht mehr bekämpft werden. Eine effiziente, dem Standort angepasste Stoppelbearbeitung ist im modernen Ackerbaubetrieb nicht mehr wegzudenken. Die gesellschaftlich gewünschte Reduzierung des chemischen Pflanzenschutzes stellt die Praxis vor zusätzliche Herausforderungen.

Original Quelle : main-tauber-kreis.de

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