Main-Tauber-Kreis / Wertheim: 4 Coronavirus-Infektionen – Inzidenz 68,6 – 3G-Regel – Zahlen 02.09.2021

171 Personen aktiv von Infektion betroffen

Die Zahl der Genesenen steigt um sieben Personen auf 5273. Somit sind derzeit 171 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 2, Assamstadt: 2, Bad Mergentheim: 39 (+1), Boxberg: 12, Creglingen: 3 (+1), Freudenberg: 9, Großrinderfeld: 2, Grünsfeld: 0, Igersheim: 12 (+1), Königheim: 0, Külsheim: 6, Lauda-Königshofen: 36, Niederstetten: 3, Tauberbischofsheim: 7, Weikersheim: 2, Werbach: 2, Wertheim: 33 (+1) und Wittighausen: 1.

Sieben-Tage-Inzidenz laut LGA am Mittwoch bei 68,6

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Mittwoch, 1. September, nach Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg (LGA) bei 68,6. Sie beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen (26. August bis 1. September) je 100.000 Einwohner. Der aktuelle Inzidenzwert für Donnerstag, 2. September, kann ab etwa 18 Uhr im Lagebericht des LGA unter www.gesundheitsamt-bw.de abgerufen werden.

Elf weitere Mutationen nachgewiesen

Bei elf Infektionsfällen der vergangenen Tage wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Nunmehr wurde bei insgesamt 1411 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Aktive Fälle von Coronavirus-Infektionen im Main-Tauber-Kreis, aufgeschlüsselt nach Städten und Gemeinden (Stand: 2. September, 15.30 Uhr)

3G-Regel gewährleistet einen sicheren Studienbetrieb

Baden-Württemberg schafft verlässliche Rahmenbedingungen für die Hochschulen, damit das Wintersemester auf Basis der 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) in Präsenz stattfinden kann. Die neue Corona-Verordnung Studienbetrieb ist seit kurzem in Kraft.

Das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg erklärte, dass es im Wintersemester wieder zurück in die Hochschulen und auf den Campus gehe. Der Studienbetrieb in Präsenz sei der Standard, und das unabhängig von Inzidenzen. Die Online-Lehre sei die Ergänzung, wo sie sinnvoll sei oder eine Verbesserung darstelle. Die Situation heute sei eine andere als im Sommersemester. Die großen Impffortschritte seien Voraussetzung dafür, dass wieder mehr Menschen zusammenkommen und die Hochschulen ihre Räume wieder besser ausnutzen könnten. Mit der 3G-Strategie könne ein sicherer Hochschulbetrieb gewährleisten werden.

Bereits vor einigen Wochen hatte das Wissenschaftsministerium mit der vorhergehenden Verordnung die notwendigen Spielräume für die Hochschulen geschaffen, damit sie möglichst viel Präsenzlehre im Wintersemester anbieten könnten. Umso erfreulicher sei es, dass nun noch einen Schritt weiter gegangen werde, und damit auch für die Hochschulen der Paradigmenwechsel vollzogen werden könne, sagte das Ministerium.

Mit der neuen Studienbetrieb-Verordnung entfielen die bisherigen Kapazitätsbeschränkungen bei der Raumnutzung, wenn die 3G-Regel gewährleistet sei. Die neue Regelung gebe den Hochschulen noch größere Spielräume, um Veranstaltungen in Präsenz in den vorhandenen Räumen abzuhalten. Wo Mindestabstände in Innenräumen nicht eingehalten werden können, gelte Maskenpflicht. Diese gelte ebenso auf Fluren, in Bibliotheken und an Lernplätzen, unabhängig vom Abstand. Es sei zwar kein Zurück zur alten Normalität, aber wieder ein gemeinsames Leben auf dem Campus mit Begegnung, Austausch, Debatte und Kennenlernen von Menschen, erläuterte das Wissenschaftsministerium.

Zugleich gibt das Ministerium den Hochschulen ein Stichprobenmodell an die Hand, um Impf-, Genesenen- oder Testnachweise zu überprüfen. Es sei ein großes Anliegen, dass die Überprüfung der 3G vor Ort auch pragmatisch umsetzbar ist. Daher habe es einen engen Austausch mit den Hochschulen gegeben. Es sei sehr erfreulich, dass nun verschiedene Möglichkeiten zur Überprüfung der erforderlichen Nachweise eröffnet werden konnten, abgestimmt mit dem Landesdatenschutzbeauftragten. Unter anderem könne das Vorliegen eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises bei Lehrveranstaltungen modellhaft anhand von Stichproben überprüft werden (wissenschaftlich begleitetes Modellvorhaben). Auch für digitale Lösungen mittels einer App könnten sich die Hochschulen entscheiden. Um die 3G-Strategie lebbar zu machen, würden die Hochschulen sicher neue Wege beschreiten, erklärte das Ministerium. Dort würden diese ausgewertet werden, um daraus Erkenntnisse zu gewinnen, welche Modelle die besten und praktikabelsten seien.

Gemeinsam müsse man Sorge tragen, dass der Lehrbetrieb im Wintersemester für alle so sicher wie möglich gestaltet werden könne. Insbesondere für die vulnerablen Gruppen, die sich nicht impfen lassen können. Tests blieben für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen könnten, auch künftig kostenfrei, sagte das Wissenschaftsministerium.

Das Ministerium erklärte, dass Impfangebote genutzt und dazu beigetragen werden sollte, dass das Wintersemester in Präsenz stattfinden könne und dass wieder mehr Normalität im Alltag einkehre.

Quelle: Main-Tauber-Kreis.de

Original Quelle by Wertheim24.de

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