Main-Tauber-Kreis : Zukunftspreis zum vierten Mal ausgelobt

Zukunftspreis 2018 Quelle : Main-Tauber-Kreis.de

„Der Zukunftspreis in den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass viele innovative und moderne Unternehmen im Main-Tauber-Kreis beheimatet sind. Der Wettbewerb ermöglicht es den Unternehmen und Kommunen, sich zukunftsweisenden Themen zu stellen und erfolgreiche Mittel und Wege zu präsentieren“, sagt Landrat Reinhard Frank.

Im Jahr 2012 wurde der Zukunftspreis erstmals von der Wirtschaftsförderung Main-Tauber-Kreis zum Thema „Familienfreundlicher Betrieb“ ausgeschrieben. Insgesamt 14 Unternehmen und Kommunen aus der Region nahmen teil. Eine achtköpfige Jury aus Vertretern der Wirtschaft, Politik und Verwaltung entschied über die Platzierung der Teilnehmer. Den 1. Platz erreichte die Firma Klärle – Gesellschaft für Landmanagement und Umwelt mbH aus Weikersheim-Schäftersheim. Die Stadtverwaltung Wertheim sicherte sich Rang 2, vor der dem Drittplatzierten, der Firma Bass GmbH & Co. KG aus Niederstetten.

Im Jahr 2014 stand das Thema „Willkommenskultur“ im Fokus der Preisverleihung. Insgesamt nahmen 19 Unternehmen am Wettbewerb teil. Die Bäckerei Erbacher aus Tauberbischofsheim setzte sich gegen die Firma Bass GmbH (Rang 2) aus Niederstetten sowie den Fecht-Club Tauberbischofsheim (Rang 3) durch.

Im Jahr 2016 war das Thema des Wettbewerbs „Ausbildung – Karriere daheim“. 25 Unternehmen quer durch viele Branchen sowie von kleineren und größeren Unternehmen stellten sich dem Wettbewerb. Den ersten Platz erreichte der Kurtz Ersa-Konzern mit Hauptsitz in Kreuzwertheim, auf dem zweiten Platz landete das Stadtwerk Tauberfranken GmbH aus Bad Mergentheim und den dritten Platz erreichte die Firma Bass aus Niederstetten.

„In der aktuellen Bewerberrunde besteht für kleine, mittlere und große Unternehmen, Handwerksbetriebe, Kommunen sowie kommunale Betriebe an Tauber und Main die Möglichkeit, sich durch ein individuelles Engagement zum Thema Wissenstransfer aufzuzeigen und sich somit abzuheben“, erklärt Wirtschaftsdezernent Jochen Müssig. Dieses wichtige Thema wurde aufgrund der demografischen Entwicklung und des rasanten Wandels der digitalen Informationstechnologie ausgewählt. „Wir möchten Unternehmer und Handwerker sensibilisieren, sich mit diesem wichtigen Thema zu beschäftigen“, erklärt Müssig weiter. Für Unternehmen, Handwerker, Dienstleister und Behörden sei es heute wichtig, vorhandenes internes Wissen zu sichern und an junge Nachwuchskräfte weiterzugeben.

Der Wettbewerb in den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass es nicht immer nur große Firmen sind, die auf dem vordersten Rang landen. Auch kleinere Betriebe können sich durch besondere Leistungen hervorheben. So können beispielsweise im Bereich Wissenstransfer Paten oder Mentoren neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unterstützen. Eventuell haben sich in Sachen Ausbildung und Wissenstransfer mehrere Betriebe zusammengeschlossen. Zudem könnte ein Unternehmensportal mit wichtigen Informationen angelegt worden sein. Oder Mitarbeiter in Rente geben ihr Fachwissen in Teilzeit an die Nachwuchskräfte weiter -ein Wissenstransfer von der älteren auf die jüngere Generation. Die Möglichkeiten sind zahlreich. Gesucht werden gelebte Beispiele, die andere Unternehmen zum Nachmachen anregen sollen. Bei dem Wettbewerb können auch nur Teilbereiche im Bewerbungsbogen ausgefüllt werden.

Unternehmen, Handwerksbetriebe, Dienstleister und Kommunen, die ihren Sitz bzw. ihre Niederlassung im Main-Tauber-Kreis haben, können sich bewerben. Um allen unternehmerischen und handwerklichen Akteuren eine Bewerbung an diesem Wettbewerb zu ermöglichen, wurden zwei Kategorien gebildet. Kleinere und mittlere Unternehmen werden der Gruppe bis zu 50 Arbeitnehmern zugeordnet. Wer mehr als 50 Arbeitnehmer beschäftigt, wird der Kategorie „Größere Unternehmen, Betriebe und Dienstleister“ zugeteilt. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld, eine Glasskulptur und eine Urkunde.

Die Teilnahme an dem Wettbewerb ist kostenfrei. Bis Mittwoch, 15. August, können sich Unternehmen, Handwerksbetriebe und Kommunen um den Zukunftspreis bewerben. Im Anschluss wird eine Jury die Bewerbungen bewerten und die Sieger feststellen. Die feierliche Preisverleihung ist am Dienstag, 13. November, in der Wandelhalle in Bad Mergentheim vorgesehen.

Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Zukunftspreis Main-Tauber-Kreis gibt es beim Landratsamt Main-Taubert-Kreis, Wirtschaftsförderung, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon 09341/82-5809, Fax: 09341/828-5809, E-Mail wirtschaftsfoerderung@main-tauber-kreis.de, oder im Internet unter www.main-tauber-kreis.de/zukunftspreis.

Original Quelle : main-tauber-kreis.de

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