MINT-Projekt : Informationen zu Ausbildung und Studium in Wertheim

Aus Erdöl hergestellte Kunststoffe können in der Natur nicht abgebaut werden und schädigen diese nachhaltig. Durch verbesserte rohstoffliche Verfahren können Altkunststoffe nun recycelt werden: Die neu gewonnenen Pellets werden zum Beispiel für die Produktion nachhaltiger Staubsauger und anderer Haushaltsgeräte eingesetzt.

Berater stellen „MINT“-Projekt in Schulen vor

Das Bildungsnetzwerk der Baden-Württemberg Stiftung informiert Schülerinnen und Schüler am Mittwoch, 14. Oktober, in der Wertheimer Gemeinschaftsschule sowie am Freitag, 30. Oktober, in der Comenius Realschule über Berufsperspektiven im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Die Projektbegleiter von „Coaching4Future“ stellen das so genannte „MINT“-Projekt vor und geben Einblicke in die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, die es bietet.

Das Bildungsnetzwerk ist jeweils von 9.50 bis 11.20 Uhr und von 11.30 bis 13 Uhr mit interaktiven Vorträgen zu Gast. In der Realschule gibt es einen zusätzlichen dritten Zeitblock von 8 bis 9.30 Uhr. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und bildet das Fundament für viele spannende Berufe mit aussichtsreichen Zukunftschancen.

 

Fachkräfte aus den „MINT“-Branchen arbeiten täglich daran, das Leben zu verbessern. Viele einschlägige Berufe versprechen eine interessante und sichere Zukunft – egal, ob als Ausbildungsberuf oder in der akademischen Laufbahn. Welche das sind, erfahren Schülerinnen und Schüler von „Coaching4Future“. Das Bildungsnetzwerk zeigt auf interessante und unterhaltsame Weise, wie die Jugendlichen nach ihrem Abschluss an der Gestaltung des Alltags mitwirken können. In einer Mischung aus Wissenschaft und Unterhaltung informiert jeweils ein Coaching-Team aus zwei Jungakademikern mit interaktiven Vorträgen und „Technik zum Anfassen“ über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich.

Beim Besuch der Coaching-Teams an Schulen erleben die Jugendlichen eine Menge Technik zum Anfassen und Ausprobieren. Für Stauen sorgt unter anderem das Ferrofluid, eine Dispersion aus magnetischen Nanopartikeln, das im Magnetfeld eine charakteristische Stachelstruktur ausbildet. Diesen Effekt nennt man „Rosensweig-Instabilität“.
Beim Besuch der Coaching-Teams an Schulen erleben die Jugendlichen eine Menge Technik zum Anfassen und Ausprobieren. Für Stauen sorgt unter anderem das Ferrofluid, eine Dispersion aus magnetischen Nanopartikeln, das im Magnetfeld eine charakteristische Stachelstruktur ausbildet. Diesen Effekt nennt man „Rosensweig-Instabilität“.

Jugendgerecht und am Puls der Zeit eröffnen die Coaches anhand multimedialer Präsentationen und innovativer Exponate Einblicke in die aktuellen und zukünftigen Produkte und Verfahren. Dem wissenschaftlichen Nachwuchs wird dadurch verdeutlicht, welche Berufsgruppen an der Realisierung beteiligt und wie vielseitig deren Tätigkeiten sind. Ob Unterhaltung, Wohnen, Gesundheit, Produktion, Lifestyle oder Umweltschutz – aus sechs Themenwelten können die Jugendlichen ihre Favoriten auswählen und damit den Schwerpunkt der Informationsveranstaltung selbst bestimmen.

 

Auch über die Informationsveranstaltung hinaus können Lehrkräfte das Konzept von „Coaching4Future“ in den Schulalltag integrieren: Mit den Lehr- und Lernmaterialien können 13 Arbeitspakete zu ausgewählten Themen der Schulveranstaltungen ganz individuell im berufsorientierenden und fachkundlichen Unterricht eingesetzt werden. Jeweils bestehend aus einer Power-Point-Präsentation und einem dazugehörigen Leitfaden deckt die modular aufgebaute Lehrerhandreichung fünf Megathemen ab, die in allen Lehrplänen Baden-Württembergs enthalten sind: Produktion und Informationstechnik, Bauen und Wohnen, Gesundheit, Energie und Transport sowie Umwelt und Ökologie. Die Materialien können in allen Schularten ab der achten Klassenstufe eingesetzt werden und stehen unter www.coaching4future.de kostenfrei zum Download bereit.

Einblicke in die "MINT"-Welt: Im Anschluss an den interaktiven Vortrag können sich Schülerinnen und Schüler anhand verschiedener Exponate selbst ein Bild von technischen Innovationen machen.
Einblicke in die “MINT”-Welt: Im Anschluss an den interaktiven Vortrag können sich Schülerinnen und Schüler anhand verschiedener Exponate selbst ein Bild von technischen Innovationen machen.

Die Baden-Württemberg Stiftung unterstützt mit dem Bildungsnetzwerk junge Menschen im Land bei der Berufswahl im „MINT“-Bereich und begleitet sie von der Ausbildungs- oder Studienentscheidung bis zum Berufseinstieg. Seit 2012 ist die Bundesagentur für Arbeit Kooperationspartner: Ergänzend zu den Veranstaltungen von „Coaching4Future“ können die Jugendlichen durch die Berufsberaterinnen und -berater der Agenturen für Arbeit individuelle Beratung und Unterstützung bei ihrer weiteren Ausbildungs- und Studienorientierung erhalten.

Ein Onlineportal, ein YouTube-Channel sowie ein Facebook-Auftritt stehen zur intensiven Recherche und Kontaktaufnahme bereit. Auf der Plattform www.coaching4future.de mit integrierter Stellenbörse können sich Interessierte über die verschiedenen Perspektiven informieren. Unentschlossene erhalten im Karrierenavigator Antwort auf die Frage, welche „MINT“-Studienfächer oder –Ausbildungsberufe am besten zu den individuellen Interessen und Neigungen passen. Wer sein Ergebnis anschließend in einem Profil kostenlos abspeichert, bekommt relevante Hochschulen, Berufskollegs und Unternehmen in Baden-Württemberg sowie deren Praxis- und Orientierungsangebote angezeigt. Unternehmen wiederum können sich dem Fachkräftenachwuchs vorstellen und in den anonymen Profilen der registrierten User nach geeigneten Kandidaten für zu besetzende Stellen suchen. „Coaching4Future“ vermittelt dann auf beiderseitigen Wunsch die notwendigen Informationen für eine direkte Kontaktaufnahme.

 

Stadtverwaltung Wertheim