Nach 38 Jahren – Deutsche Bahn macht Tempo bei der Reaktivierung der Berliner Siemensbahn

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Berlin (ots) – Noch im November soll es eine erste gemeinsame Begehung der Berliner Siemensbahn, einer vor 38 Jahren stillgelegten S-Bahnstrecke, mit dem Eisenbahn-Bundesamt gehen, schreibt der DB-Konzernbevollmächtigte für Berlin, Alexander Kaczmarek, in einem Beitrag im Intranet des Unternehmens. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung „neues deutschland“ (Donnerstagausgabe), der der Beitrag vorliegt. Im Dezember soll es dann eine erste Auftaktrunde aller betroffenen Geschäftsbereiche der DB beim Konzernbevollmächtigten geben, heißt es weiter. Als Herausforderungen nennt Kaczmarek den Denkmalschutz, den neu herzustellenden Anschluss an die Ringbahn sowie den Neubau einer Spreebrücke. „Auf jeden Fall ein spannendes Projekt für die Bahnstadt Berlin“, so Alexander Kaczmarek.

Die 4,5 Kilometer lange Strecke vom Bahnhof Jungfernheide nach Gartenfeld wurde 1929 errichtet, um Berlin-Siemensstadt zu erschließen. 1980 wurde sie nach dem S-Bahn-Streik in West-Berlin stillgelegt. Die mögliche Reaktivierung der ehemaligen S-Bahnstrecke steht im Zusammenhang mit den Plänen des Siemens-Konzerns, einen Campus mit Forschungseinrichtungen und 3000 Wohnungen auf seinem Werksgelände zu errichten. Experten gehen von mindestens einem dreistelligen Millionenbetrag für die Erneuerung der Siemensbahn aus.

 

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