Neckar-Odenwald-Kreis : Odenwald-Kreis | AED-Initiative erreicht einen weiteren Meilenstein: 250. Defibrillator in Seckach installiert


Neckar-Odenwald-Kreis. Mit der Installation weiterer Defibrillatoren in Seckach an der Seckachtalschule und dem Vereinsheim des SV Seckach hat die AED-Initiative des Neckar-Odenwald-Kreises dieser Tage einen weiteren Meilenstein erreicht: Es sind nun bereits 250 Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED) im Kreis installiert, die im Notfall bei einem Kreislaufstillstand Leben retten. „Die erreichte Zahl verdeutlicht, dass die Aktion nach neun Jahren immer noch eine großartige Unterstützung aus der Geschäftswelt, von Privatpersonen, Kommunen und Vereinen erfährt“, so Landrat Dr. Achim Brötel. Er startete in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Gesund-heitskonferenz im Jahr 2012 die AED-Initiative. Ziel der Aktion ist es, den Neckar-Odenwald-Kreis flächendeckend mit den Lebensrettern zu versorgen.

Noch im Sommer 2019 wurde das 200. Gerät vermerkt. Damit stieg die Zahl der Defibrillatoren im Neckar-Odenwald-Kreis in weniger als zwei Jahren um 20 Prozent an. „Inzwischen gibt es zwar in jeder Stadt und Gemeinde einen oder auch mehrere Defibrillatoren, ein flächendeckendes Netz der lebensrettenden Geräte ist jedoch noch nicht überall im Kreis erreicht“, erklärt der Landrat.

Auf die Bedeutung der Aktion weist auch Priv.-Doz. Dr. Harald Genzwürker, Notfallmediziner und Ärztlicher Leiter der Neckar-Odenwald-Kliniken, immer wieder hin: „Wenn wir als Notärzte nach der Alarmierung über die Notrufnummer 112 vor Ort kommen, hängt die Überlebensrate der Patienten ganz entscheidend davon ab, was Ersthelfer vorab geleistet haben. Eine rasche Herzdruckmassage kann in Verbindung mit einem AED beim Kreislaufstillstand entscheidend sein“. Genzwürker ist fachlicher Begleiter des Projektes.

Alle Standorte der Defibrillatoren im Neckar-Odenwald-Kreis können auf www.neckar-odenwald-kreis.de unter dem Suchwort „AED“ abgerufen werden. Außerdem stellt die kostenlose App „DEFIKATASTER“ eine schnelle und einfache Möglichkeit dar, den nächstgelegenen AED ausfindig zu machen.

Melanie Rudolf von der Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz erinnert: „Um die Funktionsfähigkeit zu gewährleisten, ist es wichtig, dass der Betreiber eine regelmäßige Sichtprüfung durchführt und spätestens nach zwei Jahren eine Wartung erfolgt.“ Fragen zur Beschaffung von weiteren AEDs sowie deren Unterhaltung beantwortet Rudolf unter oder 06261/84-1002. Außerdem können noch nicht erfasste Standorte unter den genannten Kontaktdaten gemeldet werden.



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