Neckar-Odenwald-Kreis : Odenwald-Kreis | +++AKTUELLES UPDATE (24.03.2020 um 15.10 Uhr)+++ Informationen zu dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)


Aufgrund der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus gehen auch beim Landratsamt vermehrt Anfragen ein. Sehr gute Informationen auf Fragen rund um das Virus stellt das Robert Koch-Institut unter den folgenden Links zur Verfügung:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Hygiene.html

Bürgertelefon im Landratsamt:

Für Fragen stehen geschulte Mitarbeiter täglich – auch am Wochenende – zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter der Telefonnummer: 06261/84 3333  und der Telefonnumer: 06281/5212-3333 zur Verfügung.

Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg:

Darüber hinaus können sich Bürgerinnen und Bürger täglich – auch am Wochenende – zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 / 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Generelle Verhaltenshinweise:

Wie bei anderen Erkrankungen auch kann das eigene Infektionsrisiko generell durch häufiges Händewaschen verringert werden. Auf das Händeschütteln sollte möglichst verzichtet werden. Zudem sollte man zum Schutz anderer nicht in die Hände, sondern in die Armbeugen niesen und gebrauchte Einmaltaschentücher schnell entsorgen.

Spezielle Verhaltenshinweise:

Für Menschen, die in direktem Kontakt waren, ergeben sich spezielle Verhaltensempfehlungen. Die notwendigen Dokumente für Sie finden Sie hier:

Verhaltensregeln freiwillige häusliche Absonderung NOK
Empfehlung freiwillige häusliche Absonderung NOK Risikogebiet
Fiebertagebuch
Kontaktpersonenliste

Aktuelle Informationen:

+++ Update vom 24. März 2020 | 15.10 Uhr +++

Sechs weitere Fälle des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis – Insgesamt 45 Fälle

Neckar-Odenwald-Kreis. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt am Dienstag die Bestätigung über sechs weitere Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Kreis.

Bei den betroffenen Patienten handelt es sich um drei Männer (29, 41 und 76 Jahre) und drei Frauen (34, 47 und 51 Jahre). Drei Personen kehrten aus einem Risikogebiet zurück und ein Betroffener hatte unmittelbaren Kontakt zu einer positiv getesteten Person. Bei zwei Personen kann der Infektionsweg aktuell nicht nachvollzogen werden. Derzeit ist bei den Betroffenen die Be-handlung in einer Klinik nicht notwendig. Alle wurden auf Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause isoliert. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft. Diese werden jeweils einzeln informiert und müssen ebenfalls zu Hause bleiben.

Insgesamt gibt es nun 45 bestätigte Fälle im Kreis.

Bei Fragen steht das Bürgertelefon des Landratsamtes täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter den Telefonnummern 06261/84 3333 und 06281/5212 3333 zur Verfügung. Stets aktuelle Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

 

+++ Update vom 24. März 2020 | 14.30 Uhr +++

Abfallentsorgung bei Haushalten mit Corona-infizierten Patienten oder Patienten unter Quarantäne

Neckar-Odenwald-Kreis. Die Maßnahmen rund um den Corona-Virus betreffen auch die Abfallwirtschaft. Das Umweltministerium Baden-Württemberg hat in Abstimmung mit dem Robert-Koch-Institut Hygienemanahmen veröffentlicht. Vor diesem Hintergrund gibt die KWiN/AWN folgende Informationen.

Abfälle aus privaten Haushalten mit Corona-infizierten Patienten

Typische Abfälle für die Restmülltonne bei diesen Haushalten sind z. B.: Wertstoffe, Altpapier, Verpackungen und häusliche Bioabfälle (Küchenabfälle); Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase im Zuge der Husten- und Nies-Etikette verwendet wurden; Taschentücher, Aufwischtücher; Einwegwäsche und Hygieneartikel (z. B. Windeln); Schutzkleidung und Abfälle aus Desinfektionsmaßnahmen. Damit ist die Pflicht zur Mülltrennung bei diesen Haushalten weitgehend aufgehoben.

Bei der Entsorgung über die RM sind folgende Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigen:

  • Spitze oder scharfe Gegenstände (z. B. Spritzen und Skalpelle) müssen in stich- und bruchfesten Einwegbehältnissen gesammelt und fest verschlossen werden
  • Geringe Mengen an flüssigen Abfällen sind mit ausreichend saugfähigem Material in Verbindung zu bringen, um die Tropffreiheit zu gewährleisten. Größere Mengen an flüssigen Abfällen dürfen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden
  • Die kontaminierten Abfälle sind in stabilen Müllsäcken zu sammeln, die nach Befüllung mit diesem beispielsweise durch Verknoten fest zu verschließen sind
  • Die Müllsäcke sind direkt in die Abfalltonnen oder Container zu geben und dürfen nicht da-neben gestellt werden. Sind die Abfalltonnen oder Container bereits gefüllt, ist eine gesicherte Lagerung bis zur nächsten Abholung an einem möglichst kühlen Ort vorzunehmen (z.B. Keller). Für Rückfragen steht das KWiN-Beratungsteam unter 06281 906-0 zur Verfügung.

 

+++ Update vom 24. März 2020 | 09.15 Uhr +++

Coronavirus: Der Fachdienst Landwirtschaft des Neckar-Odenwald-Kreises informiert zum Gemeinsamen Antrag 2020

Buchen. Der Fachdienst Landwirtschaft des Neckar-Odenwald-Kreises informiert, dass aufgrund der aktuellen Lage die persönliche Abgabe des Gemeinsamen Antrages 2020 entfällt. Alle in den ursprünglichen Einladungsschreiben mitgeteilten Termine sind hinfällig. Die Anträge sollen rein postalisch bis spätestens zum 15. Mai 2020 an den Fachdienst Landwirtschaft, Präsident-Wittemann-Str. 9, 74722 Buchen, übersendet werden.

 

+++ Update vom 24. März 2020 | 07.00 Uhr +++

Erster Todesfall aufgrund einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis

Neckar-Odenwald-Kreis. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt am Montag die Nachricht, dass eine 91-jährige Frau aufgrund ihrer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) verstorben ist. Die Frau wurde bereits seit dem 11. März am Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken behandelt. Dort war sie schon vorsorglich eingeliefert worden, bevor die Infek-tion bestätigt worden war. Aufgrund von Vorerkrankungen und des hohen Alters konnte das Leben der Frau dennoch nicht gerettet werden.

Neue positive Fälle wurden am Montagvormittag im Kreis nicht bestätigt.

Bei Fragen steht das Bürgertelefon des Landratsamtes täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter den Telefonnummern 06261/84 3333 und 06281/5212 3333 zur Verfügung. Stets aktuelle Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

 

+++ Update vom 23. März 2020 | 08.00 Uhr +++

Vier weitere Fälle des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis – Insgesamt 39 Fälle

Neckar-Odenwald-Kreis. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt am Samstagnachmittag und Sonntagvormittag die Bestätigung über vier neue Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Kreis.

Bei den betroffenen Patienten handelt es sich um drei Frauen im Alter von 18, 22 und 29 Jahren und einen 66-jährigen Mann. Die 29-jährige Frau ist eine Rückkehrerin aus einem Risikogebiet. Bei den anderen Fällen kann die Infektionskette aktuell noch nicht nachvollzogen werden. Derzeit ist bei den Betroffenen die Behandlung in einer Klinik nicht notwendig. Alle wurden auf Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause isoliert. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft. Diese werden jeweils einzeln informiert und müssen ebenfalls zu Hause bleiben.

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit SARS-CoV-2 im Landkreis steigt auf insgesamt 39.

Bei Fragen steht das Bürgertelefon des Landratsamtes täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter den Telefonnummern 06261/84 3333 und 06281/5212 3333 zur Verfügung. Stets aktuelle Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

 

Fünf neue Fälle des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis – Insgesamt 35 Fälle

Neckar-Odenwald-Kreis. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt am Freitagnachmittag und Samstagvormittag die Bestätigung über fünf neue Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Kreis.

Bei den betroffenen Patienten handelt es sich um drei Männer im Alter von 29, 30 und 46 Jahren und zwei Frauen, 46 und 52 Jahre alt. Ein Mann und eine Frau kehrten aus einem Risikogebiet zurück, die anderen neuen Fälle hatten Kontakt zu positiv getesteten Personen. Derzeit ist bei den Betroffenen die Behandlung in einer Klinik nicht notwendig. Alle wurden auf Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause isoliert. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft. Diese werden jeweils einzeln informiert und müssen ebenfalls zu Hause bleiben.

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit SARS-CoV-2 im Landkreis steigt auf insgesamt 35.

Bei Fragen steht das Bürgertelefon des Landratsamtes täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter den Telefonnummern 06261/84 3333 und 06281/5212 3333 zur Verfügung. Stets aktuelle Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

 

+++ Update vom 20. März 2020 | 15.45 Uhr +++

Sechs weitere Fälle des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis – Insgesamt 30 Fälle

Mosbach. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt am Donnerstagabend und Freitagvormittag die Bestätigung über sechs weitere Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Kreis.

Bei den betroffenen Patienten handelt es sich um vier Männer im Alter von 27, 47, 50 und 62 Jahren. Zwei waren in einem Risikogebiet, bei zweien kann der Infektionsweg aktuell nicht nach-vollzogen werden. Ebenso infizierten sich eine 49- und eine 50-jährige Frau, die ebenfalls in einem Risikogebiet gewesen sind. Derzeit ist bei den Betroffenen die Behandlung in einer Klinik nicht notwendig. Alle wurden auf Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause isoliert. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft. Diese werden jeweils einzeln informiert und müssen ebenfalls zu Hause bleiben.

Insgesamt gibt es nun 30 bestätigte Fälle im Kreis.

Bei Fragen steht das Bürgertelefon des Landratsamtes täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter den Telefonnummern 06261/84 3333 und 06281/5212 3333 zur Verfügung. Stets aktuelle Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

 

+++ Update vom 20. März 2020 | 15.15 Uhr +++

Neuartiges Coronavirus: Gesundheitsamtsleiterin Dr. Martina Teinert antwortet auf drängende Bürgerfragen

Mosbach. Aufgrund der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus gehen beim Landratsamt weiterhin viele Anfragen ein. Dr. Martina Teinert, Leiterin des Gesundheitsamtes des Neckar-Odenwald-Kreises, beantwortet im Folgenden die aktuell drängendsten:

Kann man sich beim Einkaufen im Supermarkt anstecken und was muss man beim Ein-kaufen beachten?
Bei Coronaviren erfolgt die Übertragung primär über Sekrete des Atemtraktes. Gelangen diese Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, ist es möglich, dass auch auf diese Weise eine Übertragung stattfindet. Die Übertragungsmöglichkeiten über Oberflächen hängen wiederum von vielen verschiedenen Faktoren ab. Wissenschaftliche Untersuchungen dazu können in der Regel nicht das realistische Übertragungsrisiko im Alltag widerspiegeln. Des-halb sollte man auch beim Einkaufen einfach die nun überall geltenden Hygieneregeln beachten, also die Hust- und Niesregeln, den Abstand zu anderen von circa ein bis zwei Metern wo immer möglich, also insbesondere auch an der Kasse. Nach dem Einkauf ist eine gute Händehygiene wichtig. Menschen, die Atemwegssymptome haben, sollten nicht selbst einkaufen. Das gilt möglichst auch für Risikogruppen. Hier können den Einkauf gegebenenfalls Angehörige übernehmen. Es gibt in manchen Gemeinden im Landkreis auch schon erste Hilfsangebote, falls diese Möglichkeit nicht besteht.

Was haben Sie in den vergangenen Tagen über Menschenansammlungen gedacht?
Nachdem schon auf allen Ebenen auf die Konsequenzen eines solchen Verhaltens hingewiesen wurde, fehlt mir nun offen gesagt jedes Verständnis. Wie ich schon mehrmals gesagt habe: Es ist nun wirklich ernst und jeder muss nach seinen Möglichkeiten soziale Kontakte komplett ein-schränken und konsequent die Hygienemaßnahmen beachten. Wenn dies nicht geschieht, befürchte ich auch hier im Landkreis eine Situation, die wir vielleicht nicht mehr beherrschen können.

Warum bekommt man derzeit so schwer telefonisch Auskunft vom Gesundheitsamt?
Wir verstehen, dass es derzeit sehr viele individuelle Anfragen gibt. Aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes müssen sich jetzt vor allem darauf konzentrieren, bei nachweislich infizierten Patienten die Infektionskette zu unterbrechen. Dennoch ist das Landratsamt natürlich für die Fragen der Bürgerinnen und Bürger da. Unser Bürgertelefon steht täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter den Telefonnummern 06261/84 3333 und 06281/5212 3333 zur Verfügung. Dort beantworten unsere Mitarbeiter im Schichtbetrieb Fragen und registrieren mögli-che Verdachtsfälle. Die aufgenommenen Verdachtsfälle werden mehrmals täglich an das Gesundheitsamt weitergeleitet. Wir nehmen dann eine Risikoeinschätzung vor und melden uns wenn notwendig. Stets aktuelle Informationen gibt es natürlich auch auf der Webseite des Landratsamtes.

 

+++ Update vom 20. März 2020 | 14.15 Uhr +++

Allgemeinverfügung des Landratsamtes zur Sicherung der Versorgungslage und der kritischen Infrastruktur erlassen

Mosbach. Das Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis hat eine „Ausnahmebewilligung zur Beschäftigung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an Sonn- und Feiertagen und für Abweichungen von be-stimmten Beschränkungen des Arbeitszeitgesetzes aus Anlass der Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland gemäß § 15 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG)“ erlassen. Die All-gemeinverfügung dient insbesondere dazu, die Leistungsfähigkeit von Betrieben, Infrastruktur und Einrichtungen, die zur Bekämpfung und Bewältigung der Pandemie durch das Coronavirus einen elementaren Beitrag leisten, zu sichern.

In der Allgemeinverfügung näher bestimmte Betriebe erhalten unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, Sonn- und Feiertagsarbeit vorzusehen, beispielsweise zur Produktion aber auch für den Transport von Waren des täglichen Bedarfs, die zur Eingrenzung, Bekämpfung und Bewältigung der Pandemie eingesetzt werden oder zur medizinischen Behandlung und Versor-gung von Patientinnen und Patienten. Weiter wird die Möglichkeit geschaffen, von der täglichen Höchstarbeitszeit abzuweichen. Dies gilt beispielsweise für Not- und Rettungsdienste sowie die Feuerwehr, Krankenhäuser, aber auch für andere Bereiche, deren Arbeitsfähigkeit in der aktuellen Situation als „systemkritische Bereiche“ besonders wichtig ist, wie verschiedene Behörden, Presse, Verkehrsbetriebe, Energie- und Wasserversorgungsbetrieben sowie in Abfall- und Abwasserentsorgungsbetrieben und Landwirtschaft. Die Bewilligung gilt bis bis 30. Juni 2020.

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

+++ Update vom 20. März 2020 | 13.15 Uhr +++

SARS-CoV-2: Merkblatt zur Selbsteinschätzung des Infektionsrisikos

Neckar-Odenwald-Kreis. Um eine erste Selbsteinschätzung bezüglich einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) vorzunehmen, hat das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises ein Merkblatt veröffentlicht.

Anhand eines Fragenkatalogs kann ermittelt werden, ob ein Test erforderlich ist. Für eine Testung ist aber immer eine telefonische Rücksprache mit den zuständigen Mitarbeitern des Landratsamtes erforderlich.

Das auf die Bedürfnisse des Neckar-Odenwald-Kreises angepasste Merkblatt kann hier eingesehen werden.

Wir danken dem Rhein-Neckar-Kreis für die Überlassung und Nutzung dieses Merkblattes.

 

+++ Update vom 19. März 2020 | 15.00 Uhr +++

Neuartiges Coronavirus: Kinderhort in Hardheim betroffen – Auch ein Mitarbeiter des Landratsamts infiziert

Neckar-Odenwald-Kreis. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt am Donnerstagvormittag die Bestätigung, dass eine Betreuerin des Horts des Walter-Hohmann-Schulverbunds Hardheim sich in einem Risikogebiet mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert hat. Die Be-troffene befand sich bereits vor Vorliegen des Testergebnisses in einer vom Gesundheitsamt angeordneten Isolation.

Das Landratsamt hat die betroffene Elternschaft angesprochen. Die Kinder müssen nun auf An-ordnung des Gesundheitsamtes für die Dauer der Inkubationszeit isoliert bleiben. Eine entspre-chende Empfehlung gilt für deren Familien. Über weitere Maßnahmen entscheidet das Gesund-heitsamt im Einzelfall.

Zudem wurde bei einem Mitarbeiter des Landratsamtes eine Infektion nachgewiesen. Auch dieser Mitarbeiter, ebenfalls ein Reiserückkehrer, befand sich bereits in der Isolation. Weitere Mitarbeiter, die Kontakt hatten, müssen nun zu Hause bleiben. Die Kontaktpersonen sind informiert.

Bei Fragen steht das Bürgertelefon des Landratsamtes täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter den Telefonnummern 06261/84 3333 und 06281/5212 3333 zur Verfügung. Stets aktuelle Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

 

Fünf weitere Fälle des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis – Insgesamt 24 Fälle

Neckar-Odenwald-Kreis. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt am Mittwochabend und Donnerstagvormittag die Bestätigung über fünf weitere Infektionen mit dem neuartigen Coronavi-rus (SARS-CoV-2) im Kreis.

Bei den betroffenen Patienten handelt es sich um drei Männer im Alter von 51, 29 und 26 Jahren. Alle waren in einem Risikogebiet. Ebenso infiziert hat sich eine 39-jährige Frau, die ebenfalls in einem Risikogebiet gewesen ist. Bei einer 35-jährigen Frau kann der Infektionsweg aktuell nicht nachvollzogen werden. Derzeit ist bei den Betroffenen die Behandlung in einer Klinik nicht not-wendig. Alle wurden auf Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause isoliert. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft. Diese werden jeweils einzeln informiert und müssen ebenfalls zu Hause bleiben.

Insgesamt gibt es nun 24 bestätigte Fälle im Kreis.

Bei Fragen steht das Bürgertelefon des Landratsamtes täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter den Telefonnummern 06261/84 3333 und 06281/5212 3333 zur Verfügung. Stets aktuelle Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

 

+++ Update vom 18. März 2020 | 17.20 Uhr +++

Neckar-Odenwald-Kliniken: Sichtungszelte sollen Infektionsschutz weiter verbessern 

Mosbach/Buchen. Der Schutz von Patienten und Mitarbeitern vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus hat für die Neckar-Odenwald-Kliniken oberste Priorität. Deshalb haben die DRK-Kreisverbände Mosbach und Buchen heute im Auftrag der Kliniken jeweils vor der Liegendeinfahrt an beiden Klinikstandorten einen separaten Bereich in Form von Zelten geschaffen. Dort werden eintreffende Notfallpatienten ab sofort bereits vor Betreten des Krankenhauses auf eine mögliche Infektion hin befragt. Betreut werden die Zelte durch Mitarbeiter des DRK und der Kliniken. Es handelt sich dabei deshalb ausdrücklich nicht um eine allgemeine Anlaufstelle für Menschen, die sich auf das Virus testen lassen wollen. Diese sollen sich nach wie vor an ihren jeweiligen Hausarzt wenden. Dieser entscheidet, eventuell gemeinsam mit dem Gesundheitsamt, nach festgelegten Kriterien über das weitere Vorgehen.

 

+++ Update vom 18. März 2020 | 16.00 Uhr +++

Erstes Corona-Zwischenfazit im Kreis: „Verantwortungsbewusst, konsequent, aber trotzdem immer mit Augenmaß“

 Mosbach. Auch im Neckar-Odenwald-Kreis ist die Zahl der bestätigten Fälle und der Corona-Verdachtsfälle in den vergangenen Tagen weiter angestiegen. Trotzdem ist derzeit nur bei ganz wenigen Personen ein stationärer Krankenhausaufenthalt in den Neckar-Odenwald-Kliniken erforderlich. Unabhängig davon laufen sowohl innerhalb des Landratsamtes als auch innerhalb der Kliniken die Vorbereitungen für einen möglicherweise weiteren deutlichen Anstieg der Fallzahlen aber auf Hochtouren. Sämtliche Maßnahmen werden in täglichen Lagebesprechungen im Landratsamt unter Beteiligung der Neckar-Odenwald-Kliniken, des DRK und der Polizei abgestimmt und koordiniert. Auch zwischen dem Landratsamt und den 27 Städten und Gemeinden findet ein sehr enger und reger Austausch statt, der sich in der Praxis absolut bewährt hat.
Landrat Dr. Achim Brötel hat jetzt ein erstes Zwischenfazit gezogen: „Natürlich ist das für uns alle eine Situation, wie wir sie bislang noch nicht erlebt haben. Gerade deshalb bin ich allen Beteiligten aber auch in besonders hohem Maße dankbar, dass sie so verantwortungsbewusst, konsequent, aber trotzdem immer mit Augenmaß handeln. Allen voran will ich hier unseren Fachdienst Gesundheitswesen mit Dr. Martina Teinert an der Spitze nennen. Was dort jetzt schon seit geraumer Zeit ununterbrochen und quasi Tag und Nacht geleistet wird, ist wirklich sensationell. Die Kolleginnen und Kollegen haben völlig reibungslos in den Krisenmodus umgeschaltet und tragen mit ihrer betont sachlichen Arbeit ganz viel dazu bei, dass sich die Menschen bei uns gut aufgehoben fühlen“.
Dasselbe gelte, so Brötel, auch für die Neckar-Odenwald-Kliniken, die ja nicht nur in Sachen Corona vor besonderen Herausforderungen stehen, sondern zusätzlich auch noch den vom Kreistag beschlossenen Konsolidierungsplan umsetzen müssen. Trotz dieser extrem schwierigen Rahmenbedingungen gibt es aber erfreuliche Nachrichten. Nachdem schon das Januar-Ergebnis mit einem Verlust von rund 878.000 besser ausgefallen war als geplant, ist es jetzt im Februar gelungen, das Ergebnis noch einmal um weitere mehr als 100.000 auf rund 766.000 zu verbessern. „Unsere Kliniken liegen damit voll im Kurs, den der Kreistag vorgegeben hat. Für diese tolle Leistung danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich bin sicher, das wird auch für die kommenden schweren Wochen und Monate ein weiterer Motivationsschub sein, der beflügelt“, so Landrat Dr. Brötel, der Geschäftsführer Frank Hehn in der jüngsten Aufsichtsratssitzung ausdrücklich gebeten hat, den Dank des Gremiums auch an die gesamte Belegschaft weiterzugeben. Jetzt gelte es, an die Solidarität aller zu appellieren, dass das gemeinsame Ziel tatsächlich auch erreicht werden könne.

„Corona haben wir uns alle nicht ausgesucht, müssen jetzt aber auch weiterhin zusammenstehen, um Schlimmeres zu verhindern. Für mich ist es jedenfalls sehr ermutigend, dass auch das Landratsamt trotz Zugangsbeschränkungen in allen Fachdiensten weiterhin voll handlungsfähig ist – und das auch am Wochenende. Dafür danke ich den Kolleginnen und Kollegen bei uns ebenfalls sehr herzlich“. Es könne vielleicht sein, dass das eine oder andere momentan etwas länger dauere als sonst. Dafür seien es aber wirklich auch ganz spezielle Zeiten. Ein besonderes Dankeschön, so Brötel, gelte in diesem Zusammenhang dem Ersten Landesbeamten Dr. Björn-Christian Kleih, der hausintern alle Corona-Maßnahmen hervorragend koordiniere.

Extrem wichtig sei es aber, dass Bund und Land jetzt schnell, unbürokratisch und effizient auch die versprochene finanzielle Unterstützung insbesondere für die betroffenen Unternehmen zur Umsetzung brächten. Insgesamt müsse es das Ziel sein, trotz aller Widrigkeiten möglichst unbeschadet aus der Krise herauszukommen. „Wir dürfen uns dabei aber auch nichts vormachen. Am Ende werden wir nämlich alle, Privatpersonen, Unternehmen, Kliniken, Städte und Gemeinden und der Landkreis in derselben Schlange stehen. Und: die spannende Frage wird dann lauten, ob das Geld, das vorne verteilt wird, für alle reicht. Da steht deshalb schon sehr viel auf dem Spiel. Ich vertraue aber auf den Bund und das Land, dass wir das gemeinsam auch hinbekommen werden“.

 

+++ Update vom 18. März 2020 | 15.30 Uhr +++

Zulassungen von Kraftfahrzeugen im Neckar-Odenwald-Kreis nur noch nach Terminvereinbarung

Neckar-Odenwald-Kreis. Aufgrund des Corona-Virus finden zum Schutz der Kunden und der Mitarbeiter ab sofort Vorsprachen in den Zulassungsstellen nur noch nach vorheriger Terminver-einbarung statt.

Die Termine können für die Zulassungsstelle Buchen unter der Telefonnummer: 06281/5212-1351 und für die Zulassungsstelle Mosbach unter der Telefonnummer 06261/84-1331 sowie über die Online-Terminvereinbarung auf der Internetseite des Landkreises www.neckar-odenwald-kreis.de vereinbart werden. Die Kunden werden um Verständnis gebeten.

Online-Terminvereinbarung

 

+++ Update vom 18. März 2020 | 15.00 Uhr +++

Sechs weitere Fälle des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis – Insgesamt 19 Fälle 

Mosbach. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt am Dienstagabend und Mittwochvormittag die Bestätigung sechs weiterer Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Kreis. Bei den betroffenen Patienten handelt es sich um vier Männer im Alter von 50, 39, 57 und 24 Jahren. Alle sind vor Kurzem aus einem Risikogebiet zurückgekehrt.
Ebenso infiziert hat sich eine 39-jährige Frau, die ebenfalls in einem Risikogebiet gewesen ist. Bei einer infizierten 47-jährigen Frau kann der Infektionsweg aktuell noch nicht nachvollzogen werden.
Derzeit ist bei den Betroffenen die Behandlung in einer Klinik nicht notwendig. Alle wurden auf Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause isoliert. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft. Diese werden jeweils einzeln informiert und müssen ebenfalls zu Hause bleiben.

Insgesamt gibt es nun 19 bestätigte Fälle im Kreis.

 

+++ Update vom 18. März 2020 | 10.45 Uhr +++

Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Martina Teinert antwortet auf drängende Bürgerfragen

Aufgrund der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus gehen beim Landratsamt nach wie vor viele Anfragen ein. Dr. Martina Teinert, Leiterin des Gesundheitsamtes des Neckar-Odenwald-Kreises, beantwortet im Folgenden die drängendsten:

Hier geht es zum Interview.

 

+++ Update vom 17. März 2020 | 16.30 Uhr +++

Steigerung der Fälle des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis auf insgesamt 13

Neckar-Odenwald-Kreis. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt am Dienstagvormittag die Bestätigung dreier weiterer Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Kreis. Bei den betroffenen Patienten handelt es sich um ein Ehepaar, 50 und 51 Jahre alt, sowie um einen 36-jährigen Mann. Alle drei sind Rückkehrer aus Tirol. Derzeit ist bei den Betroffenen die Behandlung in einer Klinik nicht notwendig. Alle wurden auf Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause isoliert. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft. Diese werden jeweils einzeln informiert und müssen ebenfalls zu Hause bleiben.

Insgesamt gibt es nun dreizehn bestätigte Fälle im Kreis.

Für allgemeine Informationen zum Coronavirus steht das eigens eingerichtete Bürgertelefon des Landratsamtes täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 06261/84 3333 zur Verfügung. Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

 

+++ Update vom 16. März 2020 | 17.00 Uhr +++

Landkreis schließt Verwaltungsgebäude für den Publikumsverkehr – Bearbeitung Anfragen nach Terminvereinbarung

Mosbach/Buchen. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, schließt das Landratsamt seine Gebäude ab sofort für den Publikumsverkehr. Damit werden auch die allgemeinen Sprechzeiten vorübergehend aufgehoben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen bei Anfragen allerdings nach wie vor gern nach Terminvereinbarung zur Verfügung. Die Kreisverwaltung bittet deshalb darum, Anfragen zunächst telefonisch oder per E-Mail zu stellen. Zudem wird es vor jedem Gebäude einen Aushang mit zentralen Telefonnummern geben, über die auch vor Ort einzeln Einlass gewährt werden kann.

Die Zulassungsstellen in Mosbach und Buchen bleiben weiterhin geöffnet. Allerdings wird jeweils immer nur eine begrenzte Anzahl an Kunden in die Schalterräume gelassen.

 

+++ Update vom 15. März 2020 | 14.00 Uhr +++

Besuchsverbot an den Neckar-Odenwald-Kliniken zur Minimierung des Infektionsrisikos

Mosbach/Buchen. Aufgrund der allgemeinen Lage hat die Leitung der Neckar-Odenwald-Kliniken ein Besuchsverbot für die beiden Standorte in Mosbach und Buchen erlassen, um Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu schützen. „Wir sind uns bewusst, dass wir damit sowohl den Patienten als auch den Angehörigen viel abverlangen, schließen uns aber als Akademische Lehrkrankenhäuser der Vorgehensweise des Universitätsklinikums Heidelberg an“, so der Ärztliche Leiter Privatdozent Dr. med. Harald Genzwürker. Frank Hehn, Geschäftsführer der Kliniken, ergänzt: „Die Pforteneingänge der Kliniken werden ab sofort geschlossen gehalten.“

Es gelten folgende Ausnahmen, die im Einzelfall mit den Behandlern abgestimmt werden:

  • Angehörige, die einen Patienten besuchen, der im Sterben liegt
  • Angehörige von Patienten der Palliativstation (eine Person pro Tag)
  • Begleitperson, welche die Schwangere unter der Geburt begleitet
  • Vater, der das Neugeborene und seine Partnerin besuchen möchte
  • Mutter/Vater eines kranken Kindes
  • maximal eine Begleitperson eines Patienten, der in der Notaufnahme eingeliefert wird
  • maximal eine Begleitperson eines älteren, gebrechlichen oder dementen Patienten
  • aus dringenden medizinischen Gründen (dies muss der Angehörige/Besucher telefonisch mit dem Stationsteam klären).

Unverändert sind alle Vortragsveranstaltungen der Neckar-Odenwald-Kliniken bis auf Weiteres ausgesetzt. Mit diesen Maßnahmen tragen die Neckar-Odenwald-Kliniken dazu bei, das Infektionsrisiko und die Weiterverbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu minimieren. Die Klinikleitung bittet um Verständnis für diesen drastischen Schritt und dankt den Besuchern und Patienten für das Einhalten dieser Regeln.

 

+++ Update vom 15. März 2020 | 14.00 Uhr +++

Drei weitere Fälle des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis

Mosbach. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt am Samstagabend und Sonntagvormittag die Bestätigung drei weiterer Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Kreis. Bei den betroffenen Patienten handelt es sich um eine 61-jährige Frau, die aus Südtirol zurückgekehrt war. Ebenfalls hat sich eine 50-jährige Frau angesteckt, die unmittelbaren Kontakt zu einem bereits identifizierten und isolierten Fall hatte. Schließlich wurde eine Coronainfektion bei einer 52-jährigen Frau festgestellt, die in einem mittlerweile zum Risikogebiet erklärten Teil Österreichs gewesen war. Derzeit ist bei den Betroffenen die Behandlung in einer Klinik nicht notwendig. Alle wurden auf Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause isoliert. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft. Diese werden jeweils einzeln informiert und müssen ebenfalls zu Hause bleiben.

Insgesamt gibt es nun zehn bestätigte Fälle im Kreis.

Für allgemeine Informationen zum Coronavirus steht das eigens eingerichtete Bürgertelefon des Landratsamtes täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 06261/84 3333 zur Verfügung. Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

 

+++ Update vom 13. März 2020 | 16.50 Uhr +++

Absage der Veranstaltung zum Internationalen Frauentag

Mosbach. Die für 20. März im Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis in Mosbach geplante Veranstaltung zum Internationalen Frauentag wird abgesagt. Es handelt sich bei der Absage um eine Vorsichtsmaßnahme, die einer raschen Verbreitung des neuartigen Coronavirus in der Bevölkerung entgegenwirken soll. Die Beauftragte für Chancengleichheit und Frauenförderung des Landratsamtes Angelika Bronner-Blatz bedauert sehr, dass die Veranstaltung „Hinsehen – Handeln? Helfen! Schutz und Hilfe bei sexuellem Missbrauch“, die gemeinsam mit dem Arbeitskreis gegen häusliche Gewalt, der Caritas, sowie der psychologischen Beratungsstelle der Diakonie Neckar- Odenwald organisiert wurde, derzeit nicht durchgeführt werden kann. Sexueller Missbrauch ist weit verbreitet und die Hilfe bei sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen sollte nachhaltig in das Bewusstsein der Gesellschaft gerückt werden. Deshalb werden sich die Organisatoren zu gegebener Zeit um einen Ersatztermin für die Veranstaltung bemühen.

 

+++ Update vom 13. März 2020 | 16.30 Uhr +++

Landkreis schließt kreiseigene Sportanlagen für den Vereinssport

Neckar-Odenwald-Kreis. Zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus hat sich der Landkreis dazu entschlossen, ab sofort alle kreiseigenen Sportanlagen für den Vereinssport zu schließen. Dies betrifft kreiseigene Hallen, Schwimmbäder und Sportplätze.

Davon unabhängig stehen alle Abteilungen des Landratsamtes den Bürgerinnen und Bürgern uneingeschränkt zur Verfügung. Die Kreisverwaltung bittet jedoch darum, Anfragen, wenn möglich, zunächst telefonisch oder per E-Mail zu stellen.

 

+++ Update vom 13. März 2020 | 15.30 Uhr +++

Neckar-Odenwald-Kliniken verschieben planbare Aufnahmen und Eingriffe

Mosbach/Buchen. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder haben am Don-nerstagabend den Beschluss gefasst, alle planbaren Aufnahmen und Eingriffe in deutschen Krankenhäusern zu verschieben. Von dieser Entscheidung sind auch die Neckar-Odenwald-Kliniken betroffen.

Im Wortlaut des Beschlusses heißt es: „Mit dem Ziel, dass sich die Krankenhäuser in Deutschland auf den erwartbar steigenden Bedarf an Intensiv- und Beatmungskapazitäten zur Behandlung von Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen durch Covid-19 konzentrieren, sollen, soweit medizinisch vertretbar, grundsätzlich alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe in allen Krankenhäusern ab Montag auf unbestimmte Zeit verschoben und ausgesetzt werden.“

Die Geschäftsführung der Neckar-Odenwald-Kliniken steht hierzu in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt und sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kliniken. Patienten, bei denen eine Operation oder eine Behandlung geplant war, werden in den kommenden Tagen kon-taktiert und informiert.

 

+++ Update vom 13. März 2020 | 14.50 Uhr +++

Fünf weitere Fälle des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis – Ermittlung der Kontaktpersonen läuft

Neckar-Odenwald-Kreis. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt am Freitagvormittag die Bestätigung fünf weiterer Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Kreis. Bei den betroffenen Patienten handelt es sich um eine 54-jährige Frau, die aus Südtirol zurück-gekehrt war. Ebenfalls hat sich ein 27-jähriger Mann infiziert, der an einem mittlerweile festge-stellten Infektionsschwerpunkt in Österreich war, sowie ein dreijähriges Kind und dessen 50-jährigen Vater, die in Venetien (Italien) gewesen waren. Das Kind hat den Kindergarten nach der Rückkehr nicht mehr besucht. Derzeit ist bei den Betroffenen die Behandlung in einer Klinik nicht notwendig. Alle wurden auf Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause isoliert. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft. Diese werden jeweils einzeln informiert und müssen ebenfalls zu Hause bleiben.

Ebenso wurde inzwischen eine Infektion bei einer 91-jährigen Frau bestätigt, die schon am ver-gangen Mittwoch vorsorglich auf die Isolierstation am Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken gebracht wurde.

Insgesamt gibt es nun sieben bestätigte Fälle im Kreis.

Für allgemeine Informationen zum Coronavirus steht das eigens eingerichtete Bürgertelefon des Landratsamtes täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 06261/84 3333 zur Verfügung. Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

 

+++ Update vom 13. März 2020 | 8.30 Uhr +++

Aus aktuellem Anlass: Geänderte Besuchsregelung an den Neckar-Odenwald-Kliniken – Veranstaltungen werden verschoben

Mosbach/Buchen. Um einer Verbreitung des neuartigen Coronavirus in der Bevölkerung entgegenzuwirken und Patienten und Besucher bestmöglich zu schützen, bitten die Neckar-Odenwald-Kliniken um Beachtung folgender Hinweise.

Derzeit gelten geänderte Besuchsregelungen in den Kliniken:

  • Pro Patient und Tag ist nur maximal ein Besucher aus dem engsten Angehörigenkreis zugelassen.
  • Besucher, die selbst unter Erkältungssymptomen oder Atemwegsbeschwerden leiden, sollten die Kliniken nicht betreten.
  • Beim Betreten und Verlassen der Kliniken müssen sich Besucher die Hände desinfizieren.

Wichtig: Menschen mit Infektionsverdacht wenden sich bitte telefonisch an ihren jeweiligen Hausarzt. Dieser entscheidet gemeinsam mit dem Gesundheitsamt über das weitere Vorgehen.

Entsprechend verschieben die Neckar-Odenwald-Kliniken auch ihre Info-Veranstaltungen. Die Ersatztermine werden rechtzeitig bekanntgegeben.

 

+++ Update vom 13. März 2020 | 8.00 Uhr +++

Interview mit der Leiterin des Gesundheitsamtes des Neckar-Odenwald-Kreise, Frau Dr. Martina Teinert

Mosbach. Die Rhein-Neckar-Zeitung hat mit der Leiterin des Gesundheitsamtes des Neckar-Odenwald-Kreises, Frau Dr. Martina Teinert, zur aktuellen Entwicklung um den neuartigen Coronavirus-Erreger ein Interview geführt.

Hier können Sie das Interview nachlesen.

 

+++ Update vom 11. März 2020 | 12.00 Uhr +++

Zweiter Fall des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis bestätigt – Ermittlung der Kontaktpersonen läuft

Neckar-Odenwald-Kreis. Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises erhielt am Mittwochvormittag die Bestätigung einer zweiten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Kreis. Bei der betroffenen Patientin handelt es sich um eine 67-jährige Frau, die aus Südtirol zurückgekehrt war. Derzeit ist die Behandlung in einer Klinik nicht notwendig. Sie wurde auf Anordnung des Gesundheitsamtes zu Hause isoliert. Ebenfalls wurde veranlasst, dass eine weitere Person aus dem gleichen Haushalt vorsorglich auf die Isolierstation am Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken gebracht wird. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft derzeit. Die betroffenen Personen werden jeweils einzeln informiert und müssen zu Hause bleiben.

Für allgemeine Informationen zum Coronavirus steht das eigens eingerichtete Bürgertelefon des Landratsamtes täglich zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 06261/84 3333 zur Verfügung. Die Anrufe nehmen geschulte Mitarbeiter entgegen. Diese können in begründeten Fällen an medizinisches Personal weitervermitteln. Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

 

+++ Update vom 7. März 2020 | 14.00 Uhr +++

Neuartiger Coronavirus: Gesundheitsamt ordnet in mehreren begründeten Fällen häusliche Isolierung an

Mosbach. Basierend auf einer Definition des Robert Koch-Instituts hat das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises in mehreren Fällen in Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) angeordnet, dass Bürgerinnen und Bürger für eine bestimmte Zeit zu Hause bleiben müssen. Dies gilt beispielsweise für Personen, die Kontakt mit einer an SARS-CoV-2 erkrankten Person hatten, und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln. Eine solche Maßnahme, „Absonderung“ in der Fachsprache genannt, bedeutet aber nicht, dass tatsächlich bereits eine SARS-CoV-2-Infektion nachgewiesen wurde. Diese Anordnungen sind zunächst vielmehr eine aus medizinischen Gründen nachhaltig begründete und deshalb behördlich festgelegte Vorsichtsmaßnahme. Wenn sich keine Infektion herausstellt, wird die Maßnahme aufgehoben, sonst besteht sie fort. Die jeweiligen Ortspolizeibehörden haben Kenntnis von der Maßnahme und versorgen die Personen auch mit Dingen des täglichen Bedarfs, wenn notwendig.

Darüber hinaus gibt es viele Fälle, beispielsweise bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten ohne Symptome, bei denen das Gesundheitsamt lediglich die Empfehlung ausspricht, Sozialkontakte zu minimieren.

Bei Fragen rund um das Thema steht das eigens eingerichtete Bürgertelefon des Landratsamts zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 06261/84 3333 zur Verfügung. Darüber hinaus können sich Bürgerinnen und Bürger täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 / 904-39555 an eine Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden. Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts und des Landratsamtes.

 

+++ Update vom 6. März 2020 | 17.00 Uhr +++

Nach Bestätigung eines Falls des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis: Gesundheitsamt ermittelt Kontaktpersonen – Bürgertelefon auch am Wochenende erreichbar

Neckar-Odenwald-Kreis. Am Freitag wurde erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) im Neckar-Odenwald-Kreis bestätigt. Bei der betroffenen Patientin handelt es sich um eine 60-jährige Frau. Die Patientin wurde von einem bereits bekannten Fall aus einem anderen Landkreis angesteckt und ist zu Hause isoliert. Dies wurde schon vor dem positiven Testergebnis vorsorglich vom Gesundheitsamt angeordnet. Derzeit ist die Behandlung in einer Klinik nicht notwendig. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine Informationen zu Wohnort, Familiensituation und anderen persönlichen Daten der Betroffenen bekanntgeben.

„Die Kontaktpersonen sind erfasst, werden unverzüglich informiert und stehen ab jetzt in regelmäßigem Kontakt mit dem Gesundheitsamt“, sagt Dr. Martina Teinert, Leiterin des Gesundheitsamtes. Die Ärzte des Landratsamtes sowie das Landesgesundheitsamt arbeiteten eng zusammen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Für allgemeine Informationen zum Coronavirus steht das eigens eingerichtete Bürgertelefon des Landratsamtes auch am Wochenende (7./8. März) zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 06261/84 3333 zur Verfügung. Die Anrufe nehmen geschulte Mitarbeiter entgegen. Diese können in begründeten Fällen an medizinisches Personal weitervermitteln.

Darüber hinaus gilt weiterhin: Als begründete Verdachtsfälle gelten Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben (Auflistung der Risikogebiete unter www.rki.de) oder Personen, die Kontakt mit einer an SARS-CoV-2 erkrankten Person hatten und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln. Diese Personen sollen telefonisch den jeweiligen Hausarzt kontaktieren, der in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt über weitere Schritte entscheidet. Wie bei anderen Erkrankungen auch kann das eigene Infektionsrisiko generell durch häufiges Händewaschen verringert werden. Auf das Händeschütteln sollte möglichst verzichtet werden. Zudem sollte man zum Schutz anderer nicht in die Hände, sondern in die Armbeugen niesen und gebrauchte Einmaltaschentücher schnell entsorgen. Personen mit Vorerkrankungen können sich auch schützen, indem sie Veranstaltungen mit vielen Menschen meiden.

 

+++ Update vom 6. März 2020 | 13.00 Uhr +++

Aktuelle Informationen des Kultusministeriums

Neckar-Odenwald-Kreis. Aktuelle Informationen des Kultusministeriums für Schulen und Kindertageseinrichtungen zum neuen Risikogebiet: Autonome Provinz Bozen -Südtirol finden Sie hier.

 

+++ Update vom 5. März 2020 | 10.00 Uhr +++

Aktuelle Risikogebiete

Neckar-Odenwald-Kreis. Das Robert Koch-Institut informiert über die aktuellen Risikogebiete im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus. Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch („ongoing community transmission“) vermutet werden kann. Um dies festzulegen, verwendet das Robert Koch-Institut verschiedene Indikatoren (u. a. Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der Fallzahlen).

Aktuelle Risikogebiete hier nachlesen.

 

+++ Update vom 29. Februar 2020 | 14.00 Uhr +++

Virus nicht nachweisbar

Buchen. Das Labor, das die Ausschlussuntersuchung auf das Coronavirus des gestern Morgen am Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken aufgenommenen Patienten durchführt, hat uns aktuell mitgeteilt, dass das Virus bei dem Patient nicht nachweisbar ist. Aufgrund seiner Grippeerkrankung wird der Patient weiterhin auf der Isolierstation des Krankenhauses behandelt.

 

+++ Update vom 29. Februar 2020 | 12.00 Uhr +++

Informationen des Kultusministeriums

Neckar-Odenwald-Kreis. Aktuelle Informationen des Kultusministeriums für Schulen und Kindertageseinrichtungen finden Sie hier.

 

+++ Update vom 28. Februar 2020  | 18.40 Uhr +++

Ergebnis am Samstagnachmittag erwartet

Buchen. Das Labor, das die Ausschlussuntersuchung auf das Coronavirus des heute Morgen am Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken aufgenommenen Patienten durchführt, hat uns gerade mitgeteilt, dass nicht vor morgen, Samstag am Nachmittag mit einem Ergebnis zu rechnen ist. Aufgrund seiner Grippeerkrankung wird der Patient weiterhin auf der Isolierstation des Krankenhauses behandelt.

Wir informieren Sie selbstverständlich morgen zu dem Ergebnis.

 

+++ Update vom 28. Februar 2020  | 13.55 Uhr +++

Fragen zu neuartigem Coronavirus (SARS-CoV-2):

Landratsamt richtet Bürgertelefon unter der Nummer 06261/84 3333 ein

Mosbach. Aufgrund des neuartigen Coronavirus gehen beim Landratsamt und den Neckar-Odenwald-Kliniken sehr viele Anfragen ein. Beantwortet werden diese ab sofort über ein eigens eingerichtetes Bürgertelefon unter der Telefonnummer 06261/84 3333. Für die Fragen stehen geschulte Mitarbeiter montags bis freitags zwischen 8.00 und 16.00 Uhr zur Verfügung und können in begründeten Fällen auch an medizinisches Personal weitervermitteln.

Für Bürgerinnen und Bürger mit Symptomen gilt weiterhin: Als begründete Verdachtsfälle gelten Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben (Auflistung der Risikogebiete unter www.rki.de) oder Personen, die Kontakt mit einer an SARS-CoV-2 erkrankten Person hatten und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln. Diese Personen sollen telefonisch den jeweiligen Hausarzt kontaktieren, der in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt über weitere Schritte entscheidet. Informationen gibt es auch auf der Webseite des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de und des Landratsamtes unter www.neckar-odenwald-kreis.de.

 

+++ Update vom 28. Februar 2020  | 10.15 Uhr +++

Information zu Einsatz von Polizei und Rettungsdienst in Buchen

Buchen. In Buchen (Odenwald) hat heute Morgen ein Einsatz von Rettungsdienst und Polizei stattgefunden. Anlass war ein Patient, der anhand einer unklaren Symptomatik die Besorgnis einer neuartigen Coronaerkrankung (SARS-CoV-2) geäußert hatte. Der Patient wurde unter Schutzvorkehrungen in den Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken gebracht und befin-det sich wie vorgesehen auf der Isolierstation. Dort stellte sich zunächst eine Grippeerkrankung heraus (Influenza A). Eine darüber hinausgehende Ausschlussuntersuchung auf das Coronavirus dauert derzeit noch an. Mit einem Ergebnis wird im Laufe des Tages gerechnet.

 

+++ Update vom 27. Februar 2020 +++

Stellungnahme des Landratsamts

Mosbach. Schon seit vielen Wochen bereitet sich das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises auf mögliche Fälle des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 vor. Basierend auf ihrer langjährigen Erfahrung mit Infektionskrankheiten begleiten die ärztlichen Mitarbeiter derzeit vor allem die notwendigen Maßnahmen zur Verdachtsabklärung. Dabei ist es wichtig, bei jedem Verdachtsfall zu prüfen, ob dieser die Falldefinition für eine solche Überprüfung erfüllt. Konkret gelten Personen als begründete Verdachtsfälle, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben (Auflistung der Risikogebiete unter www.rki.de) oder Personen, die Kontakt mit einer an SARS-CoV-2 erkrankten Person hatten und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln. Diese Personen sollen telefonisch den jeweiligen Hausarzt kontaktieren, der in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt über weitere Schritte entscheidet.

Bürgerinnen und Bürger können sich zudem auf der Webseite des Robert Koch-Instituts informieren unter www.rki.de. Dort gibt es eine umfassende Liste mit Fragen und Antworten. Zudem hat das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr telefonisch erreichbar unter 0711/904-39555. Informationen hält auch das Landratsamt auf seiner Webseite bereit.

Auch die Neckar-Odenwald-Kliniken sind gut auf mögliche Fälle des Coronavirus vorbereitet. So existiert für die Kliniken eine detaillierte und eingeübte Pandemieplanung. Kernbestandteil ist eine jederzeit einsatzbereite Isolierstation am Standort Buchen. Ebenso könnte am Standort Mosbach eine solche Station eingerichtet werden. Das Personal der Kliniken wird regelmäßig mit Informationen des Robert-Koch-Instituts versorgt und entsprechend bezüglich des Vorgehens bei möglichen Verdachtsfällen sensibilisiert. Die Kliniken weisen ebenfalls darauf hin, dass bei Personen, die unter die Falldefinition fallen, das telefonische Melden beim Hausarzt und nicht der Gang in die Zentrale Notaufnahme der Kliniken der richtige Weg ist.



Original Quelle : Neckar-Odenwald-Kreis.de

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