Parken in zweiter Reihe soll deutlich teurer werden – Länder plädieren für höhere Bußgelder

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CopyrightFreePictures / Pixabay


Saarbrücker Zeitung:

Saarbrücken (ots) – „Zweite-Reihe-Parker“ sollen offenbar deutlich stärker zur Kasse gebeten werden. Wie die „Saarbrücker Zeitung“ (Montag) berichtet, plädieren die Länder für höhere Bußgelder, wenn Autofahrer durch falsches Parken oder Halten andere gefährden.

Der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Hamburgs Senator Frank Horch (parteilos), sagte der Zeitung, wer grob gefährlich handle, müsse härter sanktioniert werden. Das betreffe auch parkende Autos. „Es geht hier aber nicht um eine abgelaufene Parkuhr oder ähnliches, keine Abzocke“, so Horch weiter. Bislang liegt die Strafe lediglich bei 20 Euro.

Grünen-Verkehrsexpertin Daniela Wagner begrüßte den Vorstoß der Länder. „Parken in der zweiten Reihe ist kein Kavaliersdelikt, es schränkt andere Verkehrsteilnehmer massiv ein und stellt für Radfahrer eine erhebliche Gefahr dar“, sagte Wagner der Zeitung. Demgegenüber warnte FDP-Verkehrsexperte Oliver Luksic vor einem überzogenen Vorgehen. Paketdienste und Lieferanten hätten oft keine andere Möglichkeit, als in zweiter Reihe zu halten. „Und die Nachfrage nach Lieferungen wird wohl nicht sinken“, sagte Luksic der „Saarbrücker Zeitung“. Anstatt über neue Bußgelder nachzudenken, „sollten die Kommunen auch dafür Sorge tragen, Parkraum zu erhalten und mal neu zu schaffen.“

 

Original-Content von: Saarbrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Original Quelle Presseportal.de

Bildergalerie Altweiberfasching Kreuzwertheim , 16.02.2012

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