Patientenbeauftragter Ralf Brauksiepe wünscht sich mehr Kassenzulassungen für Psychotherapeuten

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geralt / Pixabay

Ralf Brauksiepe übt Kritik an restriktiver Praxis der Krankenkassen bei Kostenerstattung

Osnabrück. Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung wünscht sich mehr Kassenzulassungen für Psychotherapeuten. „Wir müssen mehr Angebote schaffen, aber auch stärker präventiv arbeiten“, sagte Ralf Brauksiepe im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). Es bedürfe aber auch verstärkter Sensibilität etwa von Vorgesetzten, damit die Not nicht so groß werde. „Ebenso wie die ärztliche Versorgung auf dem Land bewältigt werden muss, braucht es ein entsprechendes Angebot an Psychotherapie“, sagte der Bundestagsabgeordnete. Er wünsche sich in diesem Zusammenhang auch, dass mehr Kassenzulassungen geschaffen werden. Derzeit haben Patienten auch die Möglichkeit, nicht zugelassene Psychotherapeuten aufzusuchen und über die Krankenkasse abrechnen zu lassen, wenn sie keinen regulären Therapieplatz finden. „Ich höre in diesem Zusammenhang, dass die Krankenkassen solche Kostenerstattungsanträge viel restriktiver handhaben. Dafür habe ich kein Verständnis“, sagte Brauksiepe.

 

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Original Quelle Presseportal.de

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